Endlich ist der Sommer da. Picknick, Grillen, Spaziergänge oder der Abend im Biergarten: Nun können wir die Sonnenstunden im Freien genießen. Doch für Allergiker halten die warmen Monate nicht nur Schönes bereit.

© Shestakoff - Fotolia.comÜber 30 Millionen Allergiker gibt es in Deutschland – mehr als die Hälfte von Ihnen leidet unter Heuschnupfen. Also unter Nies- und Juckreiz, tränenden Augen oder Atemnot. Laut den Statistiken des Robert-Koch-Instituts hat sich ihre Zahl in den letzten zehn Jahren sogar verdoppelt. Heuschnupfen ist längst eine Volkskrankheit. Doch was kann man als Allergiker tun, um die Pollenzeit gut zu überstehen? Neben verschiedensten Medikamenten und Behandlungsmethoden, wie der Immuntherapie, gibt es Möglichkeiten, wie Sie sich im Alltag besser gegen die Pollen schützen können. Wir haben Ihnen zehn Tipps zusammengestellt:

1. Allergieauslöser erkennen und meiden

An erster Stelle, wenn die Symptome einer Allergie auftreten, gilt es herauszufinden, auf welche Blüten oder Gräser man reagiert. Danach sollten Sie die entsprechenden Pflanzen oder Bäume aus Wohnräumen oder dem heimischen Garten entfernen. Beim Rasenmähen bitten Sie am besten andere um Hilfe und sorgen Sie dafür, dass das Gras möglichst kurz bleibt.

2. Pollenvorhersage

Im Radio, Fernsehen oder Internet finden Sie stets die aktuellen Vorhersagen und Warnungen vor starkem Pollenflug. Überprüfen Sie diese möglichst täglich und vermeiden Sie zu den entsprechenden Zeiten lange Aufenthalte im Freien. Insbesondere Sport sollte während der gesamten Blüh- und Flugzeit ins Fitnessstudio verlegt werden.

3. Richtig Lüften

Auch durchs Fenster kommen die ungeliebten Pollen in die Wohnung. Deshalb sollten Allergiker in der Stadt zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land zwischen 20 und 24 Uhr lüften. Zu dieser Zeit herrscht die geringste Pollenkonzentration. An besonders windigen Tagen ist es empfehlenswert, ganz aufs Lüften zu verzichten.

4. Schlafzimmer pollenfrei halten

Um nächtliche Allergieschübe zu vermeiden, sollten Sie besonders das Schlafzimmer pollenfrei halten. Also am besten die Kleidung im Bad oder in anderen Räumen wechseln, da die kleinen Fasern häufig daran haften bleiben. Bringen Sie am besten auch ein Pollenschutzgitter am Fenster an – dadurch können Sie die Belastung um circa 80 Prozent reduzieren. Diese Gitter empfehlen sich für starke Allergiker auch in den restlichen Wohnräumen.

5. Abends Duschen

Um das Schlafzimmer allergiefrei zu halten, gehört es auch dazu, abends zu Duschen und sich die Haare zu waschen. Sonst können die dort haftenden Pollen auf dem Kopfkissen landen.

6. Wohnung sauber halten

Damit keine losen Pollen aufgewirbelt werden, sollten Sie regelmäßig Saugen und Wischen. Auch für den Staubsauger gibt es spezielle Filter, damit möglichst wenig Staub ausdringt – für noch mehr Schutz sorgen spezielle Allergiker-Staubsauger.

7. Nutzen Sie Regentage

Regen reinigt die Luft – zumindest, wenn der Schauer länger als 15 Minuten dauert. Danach können Sie Zeit im Freien ohne Atembeschwerden oder gerötete Augen genießen.

8. Autofenster und Lüftungsfilter

Lassen Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen. Achten Sie beim Autokauf auch auf einen guten Pollenfilter an der Lüftung – andernfalls können Sie einen solchen nachträglich einbauen lassen. Den Filter sollten Sie zudem regelmäßig (circa einmal jährlich) wechseln lassen, damit er nicht verstopft.

9. Fliegen Sie der Hauptflugzeit davon

Wenn Sie bei der Urlaubsplanung den Pollenflug beachten, können Sie diesem davonfliegen. Reisen Sie beispielsweise ans Meer, in die Wüste oder ins Gebirge (über 1600 Meter, da der Wind die Pollen nicht höher hinaufträgt). Im Süden ist der Pollenflug zudem schon oft vorbei, wenn er in Deutschland erst beginnt.

10. Andere Schadstoffe verbannen

Alles, was die Schleimhäute zusätzlich reizt – etwa Zigarettenrauch – sollte vermieden werden. Bitten Sie andere, nicht in Ihrer Gegenwart, und vor allem nicht in geschlossenen Räumen, zu rauchen. Achten Sie darüber hinaus auf Ihre Augen: Vermeiden Sie Chlorwasser und zu starke Schminke oder Kontaktlinsen. Eine Sonnenbrille kann die Augen zusätzlich schützen.

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  1. Ute

    Ich leide auch Heuschnupfen Gräser, Erleusw.

  2. Christian

    Hallo
    Ich leide stark unter den Gräserpollen. Ich habe mir eine Meditation erstellt, welche mir hilft den Körper zu beruhigen und es mir dann wieder besser geht. Die Meditation kann gratis auf meiner Webseite http://www.pollenstresslos.ch runtergeladen werden.
    Grüsse, Christian

  3. Ralle

    ich hab auch heuschnupfen.

    • Profilbild von Joachim Schönknecht
      Joachim Schönknecht

      Hier einige Tipps aus dem Buch “Heilen mit Vitalstoffen” von der Intersessengruppe IG-Potenta.de
      Liebe Leser, außer den allgemeinen Vorsorgenaßnahmen, wie Urlaub im Hochgebirge, an der Küste und besonders auf Inseln, wo die Pollen ja nicht so stark auftreten können, möchte ich auch die bioaktiven Vitalstoffe verweisen, die den Allergikern helfen können.
      Es werden Fettsäuren und Mineralien und Vitalstoffe angeboten, die helfen. Außerdem sagt man, dass der Honig vom Imker aus der Region, wo man wohnt, auch helfen soll. Ich denke, jeder sollte das selbst ausprobieren und nach einer längeren Zeit entscheiden, ob es hilfreich war.
      Im oben genannten Buch werden genannt:
      - Linolensäure hat ungesättigte Fettsäure und bringt das Immunsystem ins Gleichgewicht. Das ist zu finden in Distel- und Sonnenblumenöl, das Sie an den Salat machen können.
      Enthalten ist die Linolsäure auch in Nachtkerzenöl gibt es Nahrungsergänzung, täglich 4-6 Mal 500mg können die Beschwerden lindern.
      Reich an Linolsäure ist auch ägyptisches Schwarzkümmelöl.
      - Zinkpräperate werden erfolgreich eingesetzt gegen die Schleimhautreizung. Das gibt es in jedem Vitamincenter.
      - Kalzium dichtet die Zellmembranen ab und lindert so das Laufen der Nase und auch das tränen der Augen. Tagesdosis soll bei 500mg sein.
      - Magnesium in den Tagesdosen von 25omg verhindern die Histaminfreisetzung aus dem Mastzellen.
      -Vitamine können die Allergieauswirkungen wirksam ausbremsen. Dazu ist Vitamin C Askorbinsäure in hohen Dosen wichtig. Es senkt die Konzentration des Histamins im Blutplasma. Als wirksame Tagesdosis haben sich 4g Vitamin C erwiesen. Camucamu-Pulver ist als Vitaminspender gut geeignet. Mehr bei http://www.IG-Potenta.de/Produkte
      - Auch die Vitamin B – Vitamine sind geeignet, die übermäßige Reaktion des Immunsystems einzudämmen. Pantothensäure (Vitamin B5 in Tagesdosen von 100 bis 500mg ) kann die Reaktion des Immunsystem dämpfen. Die Vitamine B3 (Niacin 100mg täglich), B6 50mg täglich und B12 haben sich als wirksam erwiesen. Ein Bitamin B-Komplex ist dazu angeraten. Er ist im Partnerprogramm fairvital von IG-Potenta.de ebenfalls erhältlich.
      - Nasencreme wurde getestet und als unwirksam erklärt. Das tut einfache Vaselinecrem besser, sie bietet durchaus einen gewissen Schutz vor den direkten Pollenstaubeinwirkungen.
      Wir hoffen, Ihnen geholfen zu haben und wünschen eine gute Gesundheit. Schauen Sie doch mal auf unsere anderen Themen. Sie finden bestimmt Anregungen für Probleme, die Sie schon bewegen.

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