Gerade nach der Urlaubszeit fällt es vielen Mitarbeitern schwer, wieder motiviert durchzustarten. Statt frisch gestärkt ans Werk zu gehen, kann so manchem der Papierstapel mit den liegen gebliebenen Aufgaben über den Kopf hinauswachsen und das Produktivitätstief drohen.

Damit Sie gut strukturiert, entspannt und motiviert durch den Arbeitstag kommen, haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, wie sich das Produktivitätstief vermeiden lässt.

 1. Einfach anfangen

Am schwersten ist es meist, sich aufzuraffen. Ständig legt man die Papiere beiseite, schiebt die ungeliebten Aufgaben hinaus und sagt sich, man hätte ja noch Zeit. Stattdessen sollten Sie einfach mit irgendeiner der ausstehenden Aufgaben anfangen. Denn ist der erste Schritt einmal gemacht, gehen die nächsten wie von selbst.

 2. Die Arbeit lieben/genießen


Wer seine Aufgaben schätzt und gerne morgens zur Arbeit geht, läuft kaum Gefahr, in das Produktivitätstief zu fallen. Wenn Sie also wegen etwas unzufrieden sein sollten, beispielsweise sich mehr Gehalt oder eine Beförderung wünschen, nutzen Sie die Chance und sprechen Sie die Themen im Mitarbeitergespräch an.

3. Genug schlafen

Es liegt auf der Hand, aber dennoch schleppen sich viele Arbeitnehmer übermüdet ins Büro: Wer nicht genug Schlaf bekommt und nicht ausgeruht in den Tag startet, hat weniger Energie und ist dadurch automatisch weniger produktiv.

 4. Ziele setzen

Wenn man nicht weiß, was man schaffen will, kann man es auch kaum erreichen. Setzen Sie sich deshalb realistische Ziele. Schreiben Sie diese am besten in Ihren Kalender. So können Sie sie jederzeit einsehen, abhaken und sich dadurch wieder motivieren.

5. Über Ziele sprechen

Einen weiteren Ansporn bekommen Sie, wenn Sie mit anderen über die gesetzten Ziele reden. So werden Sie automatisch noch mehr daran setzen, das entsprechende Ziel zu erreichen. Zudem können Ihnen Kollegen, Bekannte und Freunde eventuell Tipps geben oder in schwierigen Zeiten einen Motivationsschub liefern.

6. Schreibtisch aufräumen

Unordnung oder – noch schlimmer – Chaos sind Konzentrationskiller. Wenn Tausende Zettel am Arbeitsplatz rumfliegen und man den entsprechenden Bericht erst stundenlang suchen muss, bevor man ihn bearbeiten kann, bremst das  Motivation und Produktivität. Also halten Sie Ordnung und behalten Sie so den Überblick, welche Aufgaben noch erledigt werden müssen und welche bereits abgeschlossen sind.

7. Pausen machen

Niemand kann ständig eintausend Prozent geben, und das ist auch gar nicht nötig. Wenn Sie merken, dass Ihre Konzentration nachlässt oder sie gerade nicht weiterkommen, machen Sie eine kurze Pause. Holen Sie sich beispielsweise einen Kaffee, atmen Sie durch oder öffnen Sie die Fenster, um ein bisschen frische Luft hereinzulassen. Vermeiden Sie jedoch stundenlangen Tratsch mit den Kollegen – sonst schmälert die Pause Ihre Produktivität, anstatt sie wieder anzukurbeln.

8. Ablenkungen aussperren

Auch wenn Sie meinen, Sie seien multitaskingfähig: Die wenigsten Menschen werden produktiver, wenn sie versuchen, drei Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen. Ob Telefonanrufe, E-Mail-Benachrichtigungen oder die Kollegen, die durch die offene Tür hereinstürmen, um über das gestrige Fußballspiel zu sprechen – versuchen Sie diese Ablenkungen auszusperren, bis die Aufgabe erledigt ist oder Sie eine kurze, eingeplante Pause machen.

 9. Ungeliebte Aufgaben zuerst erledigen

Auch wenn man seine Arbeit mag, gibt es mal Projekte, die vielleicht nicht ganz so viel Spaß machen. Solche schiebt man dann gerne am längsten vor sich her und bearbeitet sie vielleicht erst in der letzten Minute – schlimmstenfalls nur halbherzig. Nehmen Sie sich stattdessen diese ungeliebten Aufgaben sofort vor, dann haben Sie es hinter sich und können sich auf die anderen, schöneren Projekte freuen.

10. Produktivität richtig nutzen

Jeder hat mal Phasen, in denen er produktiver oder weniger produktiv ist. Teils hängt dies sogar von der Tageszeit ab. Wenn Sie also beispielsweise wissen, dass Sie sich morgens besser konzentrieren können als am späten Nachmittag, dann nutzen Sie die frühen Stunden möglichst intensiv, und versuchen Sie so die kleinen Flauten, in denen Sie nicht ganz so viel schaffen, auszugleichen.

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