Sich zum Sport aufzuraffen, fällt deutlich leichter, wenn man Spaß daran hat. Aber es ist nicht jedermanns Sache, bei Wind und Wetter alleine durch den Park zu joggen. Auch nach einer langen Reise zum Fitnessstudio festzustellen, dass alle Laufbänder und Crosstrainer belegt sind, kann sehr demotivierend sein. Wir stellen Ihnen deshalb in unserer neuen Serie Fitnesstrends vor, bei denen die Kalorien purzeln und der Spaß nicht zu kurz kommt.

Heute: Hot Hula – Hawaiianische Hüftschwünge für Körper und Geist 

© Maridav - Fotolia.comWährend sich Zumba bereits deutschlandweit etabliert hat, stellen wir Ihnen heute ein Fitnessprogramm vor, das hierzulande zwar noch relativ unbekannt ist, aber als DER Fitnesstrend 2013 gehandelt wird: Hot Hula. In Australien, den USA, Neuseeland und in Großbritannien begeistert das Konzept der Neuseeländerin Anna-Rita Sloss bereits die Massen. Vor allem im pazifischen Raum ist die Tanz-Fitness nicht mehr wegzudenken – schließlich ließ sich Sloss von ihren samoanischen Wurzeln inspirieren, als sie das Workout 2009 entwickelte. Hot Hula ist somit ein Stück Kultur, verpackt in einem Ganzkörper-Training. Aber wie funktioniert das und was macht den besonderen Spaß daran aus?

Was ist Hot Hula?

Wie beim Zumba oder Bokwa steht auch beim Hot Hula der Tanz im Vordergrund. Das lässt sich schon am Namen erkennen: Denn der hawaiianische Begriff „Hula“ heißt eigentlich nichts anderes als: „Tanz“. Getanzt wird ebenfalls, wie man es sich von den Hawaiianern vorstellt: viele Hüftschwünge, fließende Bewegungen und zu einer Mischung aus Reggae und traditionell polynesischer Trommelmusik. Dazu wird meist auch der klassisch polynesische Rock, der Sarong, getragen und so schwärmen viele Teilnehmer vom Urlaubsfeeling. Aber Hot Hula lässt einen nicht nur an die warmen, weichen Strände von Hawaii denken – es ist auch ein schweißtreibendes Ganzkörper-Workout. Durch die Arm- und stetige Tanzbewegung werden gleichermaßen Bauch, Rücken, Beine und Po trainiert.

Dabei ist der Kurs wie viele andere Fitnessprogramme aufgebaut: Zunächst gibt es ein kurzes Aufwärmtraining, gefolgt von einem schnelleren und intensiveren Hauptteil mit kleinen Trinkpausen und die Stunde endet mit einer ruhigeren Cool-Down-Phase.

Die Pfunde purzeln „von ganz allein“

Beim Hot Hula geht es in erster Linie um Spaß und eine angenehme Kurs-Atmosphäre – die Fitness kommt quasi nebenbei. Der Fokus liegt deshalb auf der Freude an der Bewegung, dem selbst gewählten Tempo und dem gemeinsamen Glücksgefühl, das zusammenschweißt. Obwohl diese Beschreibung fast nach einem lustigen Discoabend klingt, kommen die körperlichen Effekte natürlich nicht zu kurz: Beim Hot Hula werden durch die gezielten Übungen alle Hauptmuskelgruppen angesprochen und durch die dauerhafte Anspannung bis in die tieferen Partien trainiert. Zwar sind die Schritte etwas langsamer als beim Zumba, doch die Pfunde schmelzen bei beiden Tanzvarianten: Je nach Intensität und Fitnesslevel verbrennt man in einer Hot Hula-Stunde um die 500 bis 900 Kilokalorien.

Für wen ist Hot Hula geeignet?

Da die Bewegungen beim Hot Hula etwas ruhiger und fließender sind ist das Konzept von Anna-Rita Sloss auch für ältere oder übergewichtige Menschen gut geeignet. Einsteigen kann man sofort und benötigt weder Tanzvorerfahrungen, noch wird ein besonderes Fitnesslevel vorausgesetzt. Aufgrund des selbstgewählten Tempos kommen so auch Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen auf ihre Kosten.

Zwar gibt es noch nicht viele deutsche Tanzschulen oder Fitnessstudios, die Hot Hula anbieten, aber wer auf den Geschmack gekommen ist und die Hüften kreisen lassen möchte, kann schon im heimischen Wohnzimmer mit der DVD trainieren. Bei der derzeitigen Euphorie um den Fitnesstrend wird es sicher nicht mehr allzu lange dauern, bis man auch in der Gruppe Hot Hula ausprobieren kann.

Weitere Artikel aus der Serie:

  1. Fitness mit Trampolin: Balance Swing
  2. Powern Sie sich aus beim Bodycombat
  3. Erfolgreich fit mit Bodycross
  4. Bokwa: die Mischung aus Tanzen und Boxen
  5. Trommel-Workout mit Drums Alive
  6. Erfolgreich fit mit Energy Dance
  7. Nia: Yoga, Kampfkunst und Tanz in einem
  8. Pilates trifft Cardio-Training: Pilardio
  9. Tanzfitness gegen Kalorien und Stress: Zumba

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