a) Die Vorbereitung

Dass Sie beim Blind Date niemals der einzige sind, der sich um die Gunst eines potenziellen Arbeitgebers bemüht, wissen Sie ja längst. Meist kennen Sie die anderen nicht und das macht es leichter. Manche Unternehmen aber wollen, dass Sie Ihre engsten Nebenbuhler mehr oder weniger gut kennenlernen. Und dabei sogar auch noch bis zu einem gewissen Maß gemeinsam auftreten, ohne sich einerseits zu weit aus dem Fenster zu lehnen und andererseits sich auch nicht unter dem Tisch zu verkriechen. Dann sind Sie im Assessment Center – herzlich willkommen!

Wissen, was das bedeutet

Es gibt zahlreiche Ratgeberbücher zur optimalen Bewerbung und umfangreiche Tipps für das Assessment Center. Insbesondere bei der Beurteilung interner Kandidaten für die nächste Führungsstufe wird diese Art der Bewerberauswahl auch manchmal Personalentwicklungsseminar genannt. Es ist eine Kombination aus diversen Aufgaben, Übungen Planspielen, Gesprächen und Tests. In Einzel- und Gruppenübungen werden Sie von Mitarbeitern des Unternehmens unter die Lupe genommen, analysiert und schließlich hinsichtlich Ihrer Eignung bewertet. Im Schnitt ganze zwei Tage lang.

Das Verfahren des Assessment Centers wird landläufig häufig mit Stresssituationen und schwierigen Aufgaben unter Zeitdruck assoziiert. Das mag sein, ist aber nur halb so schlimm, wenn Sie sich vorab einmal umfassend in alle möglichen Aufgaben und Test-Formate einlesen. So kennen Sie diese schon prinzipiell und funktionell und können sich eine grundsätzliche Taktik zurechtlegen. Ohne diese Vorbereitung springen Sie in zu tiefes und kaltes Wasser.

Doch die Lektüre der Theorie allein ist nur die halbe Miete, um sich fit zu machen. Sie müssen es einmal erlebt haben. Auch hier gilt: „Übung macht den Meister.“ Anders als im Bewerbungsgespräch lässt sich ein Assessment-Center nicht mal schnell mit Freunden nachstellen oder üben. Finden Sie daher frühzeitig heraus, welche Unternehmen Assessment Center zur Bewerberauswahl einsetzen. Ist Ihr Wunschunternehmen auch darunter, absolvieren Sie dort niemals Ihr erstes Assessment Center. Ohne Erfahrung werden Sie zu viele Fehler machen, aus denen Sie idealerweise zuvor anderswo lernen müssen.

Üben, bevor es ernst wird


Ich habe diesen Fehler selbst gemacht und mein erstes Assessment Center nach Abschluss meines Studiums für das Führungstraineeprogramm bei BMW absolviert -  damals mein absoluter Wunsch-Arbeitgeber, bei dem ich auch schon als freier Mitarbeiter tätig gewesen war. Das Ergebnis: Vier der 15 Teilnehmer  hatten es in den erlauchten Kreis geschafft. Ich war nicht dabei – leider. Dafür habe ich aber vieles gelernt.

Unbedingt sollten Sie versuchen, bei einem anderen Unternehmen einmal vorab ein Assessment Center zu absolvieren. Um zu lernen, sich selbst einzuschätzen und das ausführliche Feedback der Beobachter zu Ihren Stärken und Schwächen zu nutzen. Nach dem gescheiterten BMW AC wusste ich, wie es funktioniert: Wichtig ist, dass man seine Selbstpräsentation optimal vorbereitet, dass man weiß, welche Rolle man in Gruppenübungen einnimmt und wie man – generell und unter Zeitdruck – Aufgaben priorisiert. Ich konnte mir auch einiges von den viererfolgreichen Mitbewerbern bei BMW abschauen und adaptieren. Mit diesen Lerneffekten war ich zwei Wochen später einer von drei auserwählten Kandidaten aus einer Gruppe von zwölf Teilnehmern, die ein Assessment Center bei Bosch absolviert hatten. Wäre die Reihenfolge beider Unternehmen vertauscht gewesen, wäre ich ziemlich sicher bei Bosch durchgefallen und bei BMW durchgekommen.

Erfassen, was auf Sie zukommt

Die Übungen und Tests wiederholen sich hinsichtlich Struktur, Inhaltstypen, Aufgaben sowie Einzel- und Gruppenarbeitssystematik weitgehend von Unternehmen zu Unternehmen. In vier bis zehn verschiedenen Tests werden unterschiedliche Anforderungen an die Bewerber gestellt. Dabei gilt es manchmal, individuelle Aufgaben am besten zu lösen, sich gegen andere im Wettbewerb durchzusetzen oder auch mal im Team eine optimale Gesamtlösung zu erarbeiten.
Ihre Fähigkeiten spielen dabei nicht die Hauptrolle, vielmehr werden Ihre so genannten Soft Skills umfangreich analysiert und bewertet. Die Bobachter machen sich daraus dann ein Gesamtbild von Ihnen und Ihren Blind-Date-Konkurrenten. Idealerweise kennen Sie einen oder mehrere Beobachter aus dem Fachbereich, in dem Sie später eine bestimmte Stelle besetzen wollen, aus Ihrem ersten Blind Date. Denn den haben Sie ihn ja schon einmal überzeugt, und das müssen Sie nun coram publico in der Gruppe nochmal untermauern.

Ihre Beobachter setzen sich grundsätzlich aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens zusammen. Fach- und Führungskräfte, Mitarbeiter aus der Personalabteilung und gegebenenfalls externe Berater. Ohne die anderen Beobachter zu ignorieren sollten Sie sich im Zweifel auf die Kollegen aus der Fachabteilung fokussieren. Denn sie entscheiden letztlich, mit wem Sie zukünftig arbeiten wollen.
Um das Bild des Bewerbers zu komplettieren, werden in Assessment Centern auch standarisierte Testverfahren angewandt. Drei wesentliche Elemente sind der Intelligenz-, der Persönlichkeits- und der Leistungstest.

Wissen, welche Tests es gibt

> Intelligenztest: Logik und Transferdenken 
Intelligenztests an sich kennen Sie zuhauf aus dem Fernsehen. Neben Faktenwissen geht im Assessment Center auch darum, logisch denken, Schlüsse ziehen und Entscheidungen strategisch treffen zu können. Klassische Beispiele dazu sind logische, geometrische oder auch sprachliche Zusammenhänge und Systematiken zu erkennen und auf andere Fälle anzuwenden – zu adaptieren.
Transferdenken wird erwartet. Sie müssen also beweisen, dass Sie Ihre Kenntnisse auch auf andere  – ganz neue – Fälle anwenden können. Das ist leicht für „Versteher“, aber umso schwieriger für reine „Auswendig-Lerner“

> Persönlichkeitstest: Situative Entscheidungen richtig treffen
Großen Wert legen viele Unternehmen verstärkt auf die Persönlichkeit der Bewerber. Da Sie ja auch aufgrund Ihres positiven Auftretens schon die Hürde ins Assessmentcenter geschafft haben, geht’s nun ans Eingemachte: Hier beurteilen Sie teils kritische Situationen, Aussagen, Verhaltensmuster und müssen kurzfristig Entscheidungen für eine oder mehrere Antwortmöglichkeiten treffen.  Es geht in erster Linie um Ihre Charaktereigenschaften. Hier werden Sie auch bei der Entscheidungsfindung beobachtet. Schnelle Einschätzungen und entschlossene Entscheidungen sind gefragt.

> Leistungstest: Ausdauer, Konzentration, Fokussierung
Um Ihr Wissen kombiniert mit Ihrer Persönlichkeit unter die Lupe zu nehmen, werden Sie diverse Leistungstests durchlaufen. Können Sie sich gut konzentrieren, entwickeln Sie Leistungskraft und Ausdauer und zeigen Sie dabei beharrliches Durchhaltevermögen? Und das, ohne die Zielorientierung und Fokussierung auf eine Aufgabe außer Acht zu lassen. Dann absolvieren Sie auch die Leistungstests mit Bravour.

Für Ihre Vorbereitung auf die unterschiedlichen Übungen an sich sollten Sie sich Beispiele aus einschlägigen Ratgeberbüchern anschauen und verinnerlichen. Prinzipiell sind diese immer sehr ähnlich. Dazu gehören Einzel- und Gruppeninterviews, Postkorbübungen, Rollenspiele, und Aufgaben zur Entscheidungsfindung einzeln und im Team. Hinzu kommen Diskussionen, Präsentationen, und individuelle Konzentrations- und Persönlichkeitstests. Ihre Kommunikationsfähigkeit wird in Smalltalk-Übungen und einer Art Stressinterview unter die Lupe genommen. 
Wichtig: Versuchen Sie nicht, Lösungswege oder Verhaltensmuster auswendig zu lernen und dann abzuspulen. Damit fallen Sie im Zweifel flach. Besser ist, sich die Ablaufprinzipien der Übungen zu verinnerlichen und dann spontan entsprechend danach zu handeln. Das ist schwieriger, aber damit wirken Sie authentisch und das glaubwürdig, selbst wenn sie nur eine 80-prozentig richtige Lösung erreichen.

b) Die Umsetzung:

Überlegen, wie Sie jede Disziplin angehen

Die einschlägige Literatur empfiehlt eine klare systematische Herangehensweise an Aufgaben. Da Sie beobachtet werden, kommt es nicht nur auf das Ergebnis an, sondern ganz stark auch, wie Sie zum Ergebnis gekommen sind. Dafür ist die genaue Erfassung der Aufgabenstellung grundlegend, die Berücksichtigung aller Aspekte und Fakten sowie Ihr ganz persönlicher Lösungsweg – der für die Beobachter nachvollziehbar sein muss. Er begründet nachhaltig Ihre Entscheidung und ist deshalb teils wichtiger als das Ergebnis selbst.

Im Falle von Gruppendiskussionen werden sie direkt mi Ihren Wettbewerbern vergleichbar. Hier kommt eine entscheidende Unbekannte ins Spiel: Sie wissen nicht, wer Ihre Mitbewerber sind, was sie können und wie sie sich verhalten. Gehen Sie also davon aus, dass diese alle mindestens genau so gut vorbereitet sind wie Sie selbst. Im Prinzip ist man in Gruppendiskussionen zunächst in einem Wettbewerb. Der kann sich aber hinsichtlich gemeinsamer konsens-orientierter Interessen kleiner Teilgruppen auflösen. Also kann auch Ihr Geschick, mit Argumenten Verbündete für Ihre Lösung zu suchen, die richtige Strategie sein.

Überlegen, welche Position Sie einnehmen

Dabei kann Ihre persönlich zugeteilte Rolle auch darin liegen, einen Kompromiss herbeizuführen oder mitzugehen, aber nicht ohne Zugeständnisse. Sind Sie beispielsweise in der Rolle des Controllers in einer Gruppe, die über die Anschaffung und Installation einer teuren – aber mittelfristigen notwendigen und langfristig sinnvollen – CO2-Katalysatoranlage diskutiert, müssen Sie bei einem limitierten Budget eher zwischen unterschiedlichen Abteilungen moderieren und das Budget sinnvoll verteilen. Hier den reinen Sparmeister raushängen zu lassen, wäre zwar prinzipiell für Ihre persönliche Zielerreichung richtig, nicht aber für eine unternehmerische Lösung, die ein Denken in übergreifenden Zielen voraussetzt.

Abhängig von der einer solchen Projektaufgabe und der Zielsetzung müssen Sie Ihre Rolle vertreten und Ihren Beitrag zum Erfolg liefern. Wichtig dabei ist stets wie bei allen anderen Übungen auch die Körpersprache. Setzen Sie diese gewinnbringend ein – gehen Sie auf andere zu, zeigen Sie Verständnis, aber vertreten Sie Ihren Standpunkt nachhaltig – und das auch mit dem Körper. Ein zurücklehnen in Gruppendiskussionen kann sich nur derjenige kurzfristig gönnen, der gerade eine schlüssige Argumentationskette erfolgreich vorgetragen hat. Tipps und Tricks zur Körpersprache finden Sie in einschlägiger Literatur auch hier im Portal (LINK innerhalb Portal)

Die in Gruppendiskussionen von Beobachtern analysierten Soft Skills reichen von Ihrer sozialen Kompetenz wiederum über Ihr logisches Denken und Handeln bis hin zu Ihrem persönlichen Aktivitätenpotenzial. Die einzelnen Aspekte der drei Dimensionen finden Sie ebenfalls in zahlreichen Ratgeber-Büchern zum Nachlesen. Wichtig ist immer ein respektvoller Umgang – idealerweise mit namentlicher Ansprache, kein Selbstdarstellertung, ein sicheres Auftreten sowie eine klar vertretene, gut begründete Meinung. Formulieren Sie ruhig und besonnen auf den Punkt, verlaufen Sie sich niemals in „Nebenkriegschauplätze“ und behalten Sie stets das Gruppenziel im Fokus.

Priorisieren, wenn es um Organisation geht

In den klassischen „Postkorbübungen“ sowie auch in der Bearbeitung von Fallstudien – einzeln und auch in der Gruppe – geht es rein um Organisationstalent, Systematik und vor allem um Priorisierung. Üben Sie diese Disziplinen am besten mit Beispielen aus einschlägiger Literatur und finden Sie heraus, wo Ihre Talente in der Organisation liegen und wie Sie im Vorfeld Ihre Schwächen erkennen und im Ernstfall ausblenden können. Legen Sie sich eine systematische Vorgehensweise zurecht, in der sie niemals Zeit verschwenden oder zu lange überlegen. Wissen Sie bei einzelnen Aufgaben auf Anhieb nicht einen sinnvollen Lösungsweg, legen Sie die beiseite und greifen sie sie später wieder auf.

Postkorbübungen sind generell mit zu vielen Aufgaben bestückt, die Sie nicht alle in der vorgegebenen Zeit lösen können – wie im richtigen Leben. Setzen Sie Prioritäten, lassen Sie Dinge auch mal bei einer 90-Prozent-Lösung gut sein. Was ist am wichtigsten und muss sofort erledigt werden? Was hat Zeit und kann auch delegiert werden? Lassen Sie sich nicht durch „Störer“ bzw. einer dazwischengeschobenen Schikane der Beobachter aus der Ruhe bringen: Wenn Sie für fünf Minuten unterbrechen müssen (ein „plötzliches Telefonat mit dem Chef“), schalten Sie im Kopf komplett um und versuchen Sie nicht, halbherzig nebenher Aufgaben weiter abzuarbeiten. Multitasking ist zwar gefragt, nicht aber auf Kosten der Qualität und Konzentration auf aktuell wichtige Aufgaben. Und da Sie beobachtet werden, geht es in diesen Augenblicken primär darum, wie Sie mit Zeitdruck und Stresssituation umgehen, und nur sekundär um die Ergebnisse Ihres inhaltlichen Handelns.

Denken Sie bei Postkorbübungen stets daran, dass Sie Ihre Priorisierung und gegebenenfalls delegierten Aufgaben auch ex post begründen können bzw. müssen. So wie Sie es auch im Berufsleben stets von Ihnen erwartet würde.

Glänzen, wenn es um Ihr Heimspiel geht

Richtige Priorisierung ist auch in diesem Beitrag ein Muss. Da sich Menschen bekanntlich das zuletzt Gehörte oder Gelesene am besten einprägen, kommt das Wichtigste in diesem Artikel auch zum Schluss. Auch wenn nahezu jedes Assessmentcenter genau damit beginnt: Ihre Selbstdarstellung – Ihre einzigartige Präsentation Ihrer wichtigsten Lebens- und Ausbildungsabschnitte sowie Ihrer herausragenden Kenntnisse und Fähigkeiten. Im Assessment Center ist sie zeitlich meist begrenzt auf fünf oder maximal zehn Minuten. Die spontane Vorbereitungszeit ist mit häufig auf dieselbe Zeit und damit sehr knapp bemessen. Der Vorteil: Das Muster ist meist dasselbe und Sie kennen Ihren Lebenslauf am besten. Das sind ideale Voraussetzungen, um hierfür eine strukturierte und begeisternde Storyline vorzubereiten und authentisch zu präsentieren. In der stellen Sie Ihre Stärken präzise heraus und kaschieren Ihre Schwächen möglichst oder setzen sie in einen wiederum positivierten Kontext.

Hüpfen Sie auch hier niemals in eine Verkleidung, die Sie nicht authentisch präsentiert und die Sie vor allen Dingen nicht komplette zwei Tage durchhalten werden. Bleiben Sie immer natürlich und authentisch. Man wird es zu schätzen wissen. Und der erste Aufschlag eines Menschen hinterlässt immer bleibenden Eindruck. Haben Sie im Selbsttest begeistern können, werden Sie bei den Beobachtern einen Stein im Brett haben – denn die sind auch nur Menschen. Waren Sie hier nur Mittelmaß, wird man Sie genauer begutachten und dabei größere Erwartungen an Sie stellen, um dieses Mittelmaß im weiteren Verlauf des AC wieder aufzupeppeln. Es ist – wie so oft – wie im Blind Date.

So war auch mein Selbstvorstellungs-Blind Date im Assessmentcenter ohne konkrete Vorbereitung bei BMW leider nur Mittelmaß – aus Unwissenheit und vielleicht auch Selbstüberschätzung. Und dieses Mittelmaß konnte ich nicht wieder wettmachen. Für das darauf folgende Assessmentcenter zum Traineeprogramm bei Bosch habe ich mir dann dem vorbestimmten Aufgabengebiet Marketing/Vertrieb eine entsprechend passende Selbstdarstellung überlegt:

Nachdenken, was Ihre Idee ist

Ich habe meine Selbstvorstellung in Form eines Produktlebenszyklus auf ein Flipchart aufgemalt und dazu noch mit bekannten Logos von Unternehmen garniert, bei denen ich bis dato schon praktiziert hatte. Jeder Produktlebenszyklus wie etwa der eines Schokoriegels oder eines Automodells hat vor seiner Markteinführung immer eine Investitionsphase, danach eine Wachstumsphase und irgendwann erreicht das Produkt seinen Zenit. Danach fallen die Umsatzerlöse wieder und es wird neu gelauncht, erweitert oder komplett ersetzt. Sie kennen das: Aus Raider wurde Twix, zum iPod gibt’s heute IPhone und IPad und der erste „Baby-Benz“ Mercedes 190 wurde 1993 durch die erste C-Klasse ersetzt. In meinem persönlichen Produktlebenszyklus gehörten Schule, Studium und Praktika zur Investitionsphase (ohne richtigen Verdienst). Dabei betonte ich stets die für die Position bei Bosch relevanten und geeigneten Kompetenzen und Kenntnisse. Darauf folgte ein per Logo aufgemalter Job bei Bosch als erwünschter Wachstumsschritt sowie weitere Karriere-Entwicklungsstationen in diesem Konzern. Den Renteneintritt auf dem Zenit des Lebenszyklus habe ich damals zwar skizziert, aber nicht mehr ausgeführt. Nach einem weiteren Gespräch am selben Tag erhielt ich das Traineeangebot. Da kurz darauf ein anderes interessantes Job-Angebot in meiner bevorzugten Stadt München erhalten hatte, habe ich mich schlussendlich dann dafür entschieden.
Ein Tipp zuletzt: Vergessen Sie auch bei Ihrer Selbstvorstellung nie, sich weder zu weit aus dem Fenster zu lehnen noch hinter dem Flipchart zu verstecken. Und: wenden Sie sich beim Schreiben auf das Flipchart möglichst nicht von Ihren Beobachtern ab. Denn auch das Assessment-Center ist ein – mehrköpfiges  – Blind Date, wo Sie immer Blickkontakt halten sollten.

Ein Gastbeitrag von Andreas Vill

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