Personal Trainer Dennis Matthaei hilft Selfmade-Erfolg Redakteur Karsten M.fit zu werden.

17.15 Uhr; einfach mal raus aus dem Büroalltag und wieder was für die Fitness tun. Leider musste ich die letzten zwei Trainingseinheiten berufsbedingt ausfallen lassen. Das holen wir wieder auf, meint mein Trainer Dennis Matthaei, vom Studio Sports Royal in Hannover. Das Studio ist heute voll und zu dieser Uhrzeit trainieren nur Frauen auf der Power-Plate. Also nicht blamieren. Heute werde ich viel trinken müssen, da wir Intensität und Dauer der Übungen steigern werden, warnt der Personal Trainer.

Das Aufwärmprogramm kenne ich schon:  60 Sekunden in leicht gehockter Haltung. Dann gehen wir mit den nächsten Übungen gezielt auf die Problemzonen ein. Abnehmen am Bauch und Muskelaufbau an Bauch und Armen.

 

Die Liegestütze auf der Platte haben eine ganz andere Qualität und beim Armstrecker sitze ich mit dem Rücken zur Platte, lege die Hände hüftbreit auf den Rand der Platte und stütze mich nach oben ab. Besonders anstrengend sind die Bauchübungen für die unteren und seitlichen Bauchmuskeln. Ich merke, wie ich durch die gesteigerte Intensität an meine Grenzen komme und bin froh, dass mich mein Trainer immer wieder motiviert und meine Haltung korrigiert. Insgesamt sind die Übungen heute viel schweißtreibender. Die 20 Minuten der Trainingseinheit vergehen wie im Flug und mein Trainer verabschiedet sich mit den Worten: „Ich hoffe, Ihr Muskelkater wird nicht so groß sein.“ Deshalb ist es wichtig zwischen den Trainingssitzungen immer mindestens einen Tag für Regeneration einzuplanen.

Vibrationsplatten – was gilt es zu beachten?

Vibrierende Geräte  gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen. Die Auswahl an Vibrationsplatten am Markt ist im Laufe der letzten Jahre stark gestiegen. Generell gibt es drei Arten, die bei manchen Geräten nur teilweise zur Verfügung stehen.

1. Kreisende Bewegung:

Diese Vibrationsart wird häufig bei preisgünstigen Geräten eingesetzt. Da sie aber Seitenkräfte auf Gelenke und Sehnen erzeugt, ist diese Art der Vibration aus medizinischer Sicht eher zu vermeiden.

2. Vertikale Bewegung:

Da bei dieser Vibration eine direkte Kraftübertragung auf den Körper stattfindet, ist sie z.B. ideal für Übungen, die den Oberkörper betreffen.

3. Wippende Bewegung

Diese Art lehnt sich an die Anatomie des Menschen an, speziell die bewegliche Aufhängung der Hüfte. Die wippende Bewegung ist ideal für Übungen mit dem Körperzentrum und den Beinen.

Ein weiterer zu beachtender Punkt ist die Frequenz. Seitenalternierende Vibration erzeugt eine Frequenz von 5-30 Hz. Die vertikale Vibration kommt auf 20-60 Hz. Hierbei arbeiten Kräfte von 600 Kilogramm mit Beschleunigungen bis zur 6-fachen Erdbeschleunigung.

Für ein professionelles Training sollte man zudem auf einstellbare Amplituden achten. Manche Geräte lassen sich über die Fußstellung regulieren, bei anderen kann man zwischen zwei, drei und vier Millimetern wählen. Wieder andere bieten eine stufenlose Verstellung an.
Die Größe der Fußplatte, die nicht zu klein sein sollte, ist ein weiterer Punkt bei der Auswahl eines Gerätes. Diese ist nicht nur für die Standfestigkeit sehr wichtig, sondern auch für Übungen wie beispielsweise Sit-Ups.
Ergonomische Handgriffe sind ebenfalls zu empfehlen, damit man sich jederzeit festhalten und den Körper gezielt be- und entlasten kann. Gute Geräte gibt es in der Preisklasse ab 2.000 Euro aufwärts.

Generell ist davon abzuraten, sich einfach mal eine Vibrationsplatte für den Hausgebrauch zu kaufen. Denn bei falschem Gerät und ohne fachgerechte Einweisungen, können sogar Schäden an Gelenken und Wirbelsäule auftreten. Motivierender, effektiver und meist auch erst mal günstiger ist das Training in einem speziellen Studio.

Das Studio Sportsroyal

Ob auch Redakteur Karsten M. nach fünf Wochen so begeistert sein wird?

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