© Fotowerk - Fotolia.com Plötzlich ist sie da: die perfekte Geschäftsidee. Sie steht am Anfang jeder erfolgreichen Unternehmensgründung. Doch nicht jeder innovative Einfall eignet sich tatsächlich für die Selbstständigkeit. Bevor man sich also in Unkosten, die Ausarbeitung des Geschäftsmodells und Investorensuche stürzt, muss man den Geistesblitz – oder das Produkt langen Brainstormings – auf Herz und Nieren prüfen. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, festzustellen, ob Ihre Geschäftsidee erfolgsversprechend ist.

1. Sind Sie von der Idee überzeugt?

Nur wenn Sie selbst von der Idee begeistert sind, können Sie auch Investoren, Kunden oder Geschäftspartner überzeugen.

2. Hätten Sie Spaß daran, die Idee umzusetzen?

Spaß hilft, um die Hürden der Existenzgründung und des Unternehmertums zu überstehen. Wer nur des Geldes wegen ein Unternehmen gründet und sich täglich zur Arbeit quält, wird wahrscheinlich an dem harten Dasein der Selbstständigkeit scheitern.


 

3. Können Sie die Geschäftsidee einfach zusammenfassen?

Die besten und erfolgreichsten Ideen lassen sich meist mit wenigen Worten erklären. Denn auch die potenzielle Zielgruppe muss hinterher schnell verstehen können, worum es geht. Testen Sie Ihre Idee, indem Sie beispielsweise Ihrer Familie davon erzählen.

4. Hat Ihr Angebot einen Kundennutzen?

Fragen Sie sich, ob Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung wirklich gebraucht wird. Es geht nicht darum, das Rad immer neu erfinden zu müssen, aber wenn die Idee keinen Nutzen oder Mehrwert hat, wird sie am Markt untergehen.

5. Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?

Wenn Sie wissen, welchen Nutzen Ihr Angebot bietet, solltet Sie definieren, wer so etwas brauchen könnte. Legen Sie also möglichst genau die Zielgruppe für Ihr Unternehmen fest. So können Sie einerseits feststellen, wie groß der Markt für Ihr Angebot wäre und andererseits hilft es Ihnen bei der späteren Kommunikationsstrategie.

6. Haben Sie Mitbewerber?

Nicht nur die Größe der Zielgruppe ist relevant. Es stellt sich auch die Frage, ob Sie diese Zielgruppe mit anderen teilen müssen. Wenn es Unternehmen mit ähnlichen Produkten/Dienstleistungen gibt, überprüfen Sie, wie viele es gibt, wie groß sie sind und wie Ihre Chancen stehen sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Je weniger Konkurrenz und je größer Ihre Zielgruppe, desto erfolgsversprechender ist auch die Idee.

7. Was ist das Alleinstellungsmerkmal Ihrer Idee?

Machen Sie deutlich, was Ihr Produkt einzigartig macht. Sofern Sie nicht ein vollkommen neues und noch nie da gewesenes Angebot haben, sollte klar sein, was Sie von der Konkurrenz unterscheidet. (Leistung, Preise, Qualität, Innovation)

8. Ist Ihre Idee realisierbar?

Haben Sie die nötigen Branchen- und unternehmerischen Kenntnisse um die Idee umzusetzen oder brauchen Sie einen Geschäftspartner? Und wie steht es mit der Finanzierung?

Sicherlich gelingt es manchem vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen, aber man sollte realistisch bleiben und das Risiko nicht außer Acht lassen. Überlegen Sie deshalb, welche Worst-Case- und Best-Case-Szenarien möglich sind und welche Kosten auf Sie zukommen.

9. Was sagt Ihre Zielgruppe?

Es ist nicht nur wichtig, was Sie von dem Produkt halten oder ob es einen definierten Kundennutzen gibt – vielmehr sind der tatsächliche Bedarf und der Wunsch nach dem Produkt relevant. Ziehen Sie hierzu ein Meinungsforschungsinstitut zurate und fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis nach, ob man das Angebot kaufen/nutzen würde.

10. Welche Zukunft hat Ihre Geschäftsidee?

Hierbei geht es um die Frage nach den Entwicklungsprognosen am Markt. Wächst Ihre Zielgruppe oder wird sie in den nächsten Jahren kleiner werden und wie könnte die Nachfrage in fünf Jahren aussehen?

Zudem sollten Sie überlegen welches Entwicklungspotenzial die Idee birgt, um gegebenenfalls auf neue Trends reagieren zu können. Viele große Unternehmen sind bereits daran gescheitert, dass die Zeit sie überholt hat.

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