Neben Qualifikationen und fleißiger Arbeit ist gutes Benehmen im Büro ebenfalls ein wichtiger Faktor um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen. Deswegen zeigen wir Ihnen in den nächsten Wochen in unserem Business-Knigge von A bis Z auf welche Verhaltensregeln Sie täglich im Büro achten sollten und welche Fettnäpfchen es zu vermeiden gilt.

Heute die Buchstaben N bis P.

N wie Niesen

Egal ob Heuschnupfen, Erkältung oder weil die Nase kribbelt – ab und zu überkommt es jeden. Doch wie reagiert man? Ist es angebracht sich zu entschuldigen und unfreundlich, wenn einem niemand „Gesundheit“ wünscht?

Die Knigge-Empfehlungen für dieses Thema, haben sich in den letzten Jahren stark geändert. Mittlerweile wird dazu geraten nicht auf das Niesen zu reagieren. „Gesundheit“ zu sagen, ist also nicht mehr üblich. Der Grund: Man stellt die Krankheit des anderen in den Vordergrund. Jedoch empfinden es manche Menschen als unhöflich, wenn man gar nichts sagt. Schließlich war es jahrelang anders. Wenn Sie also nach einem Niesen erwartungsvoll angesehen werden, wünschen Sie ruhig trotzdem „Gesundheit.“

Andere wiederum scheinen auf eine Entschuldigung des Niesenden zu warten. Denn auch der Glaube, dass derartiges der Höflichkeit entspräche, hat sich schon weit verbreitet. Trotzdem empfehlen Etikettetrainer eher das Niesen zu ignorieren – sowohl das eigene wie auch das von anderen.

Sind Sie jedoch in einem direkten Gespräch und würden Ihrem Gegenüber ins Gesicht niesen, entschuldigen Sie sich, wenden sich ab und zaubern ein Taschentuch hervor. In allen anderen Situationen können Sie ganz einfach über den Ausbruch hinwegsehen und einfach wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

O wie Ordnung

Ein überfüllter oder sogar dreckiger Schreibtisch drückt nicht nur auf Ihre Laune, wenn Sie nichts mehr finden und auf allen Geschäftsbriefen Kaffeeflecken entdecken. Es macht auch schlicht einen schlechten Eindruck auf Ihre Vorgesetzten und Kunden. Viele Chefs setzen den Zustand des Schreibtisches mit Ihrer Arbeitsweise gleich. Sie leben im Chaos – also sind Sie vermutlich ein Chaot der Termine nicht einhalten kann und seine Arbeit nicht ordentlich macht.

Halten Sie Ihren Arbeitsplatz also am besten sauber und verschaffen sich so auch eine bessere Übersicht der noch zu erledigenden Aufgaben. Zudem: Wer will schon das Butterbrot von vor zwei Tagen auf dem Tisch seines Kollegen sehen?

P wie Privatgespräche

Grundsätzlich sind in den meisten Firmen private Telefongespräche nicht verboten. Aber wenn Sie den ganzen Tag nichts anderes machen als mit Ihren Freunden zu plaudern, wird dies sicher nicht gut aufgefasst. Vor allem nicht, wenn Sie es in einer unüberhörbaren Lautstärke machen, während Dutzende Kollegen um Sie herum sitzen. Die wollen meist nicht unbedingt wissen, wie sich Ihre Blasenkrankheit angefühlt hat oder welche Differenzen Sie gerade mit Ihrem Partner klären müssen. Für solche intimen Themen sollten Sie deshalb lieber nicht das Festnetztelefon nutzen, sondern möglichst mit dem Handy einen leeren Raum aufsuchen.

Am besten ist es immer noch solche Telefonate auf die Mittagspause zu verschieben und diese draußen zu erledigen. So machen Sie weder hinsichtlich Ihrer Arbeitsmoral einen schlechten Eindruck noch breiten Sie Ihr Privatleben und Ihre persönlichen Probleme vor den Kollegen aus.  Ansonsten gilt: Anrufe möglichst kurz abhandeln, nicht zu laut und zu detailliert werden und nicht zu regelmäßig mit den Freunden und Verwandten plaudern.

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