Mit Flip-Flops, Minirock oder kurzer Hose ins Büro? Das wäre bei den momentanen Temperaturen zwar schön, ist aber in den meisten Unternehmen unangebracht. Wie für die matschige Winterzeit gibt es auch für den Sommer Business-Knigge Regeln, die man beachten sollte. Wir sagen Ihnen deshalb heute, wie kurz, knapp und luftig die Arbeitskleidung an den heißen Tagen sein darf.

© PerminoVik23 - Fotolia.comNicht jeder Angestellte muss bei den derzeitigen Temperaturen im dunklen Anzug, mit Krawatte, langärmeligen Hemd und geschlossenen Schuhen im Büro erscheinen. Das heißt aber wiederum nicht, dass man gleich zum Strand-Outfit greifen darf. Denn für wie seriös würden Sie beispielsweise den Bankangestellten halten, der in Flip-Flops, Bermudashorts und halb aufgeknöpften Hawaiihemd mit Ihnen über das neue Girokonto spricht? Es gilt deshalb immer, gerade in Branchen, die eine formelle Businesskleidung erwarten, angebracht zur Arbeit zu erscheinen.

Business-Knigge Empfehlungen


Männer sollten deshalb in den warmen Monaten zu dünnen Langarmhemden, beispielsweise aus luftiger Sommerwolle, und langen Hosen aus demselben Stoff greifen. Merke: Ein ordentlich hochgekrempeltes Langarmhemd sieht immer eleganter aus als ein Kurzarmhemd. In vielen Betrieben ist auch das Tragen eines kurzärmeligen Pique-Hemdes erlaubt, solange man nicht zum Kundentermin muss. Ebenso kann vielerorts auch die Krawatte im Schrank bleiben. Auf geschlossene Schuhe und Socken sollten Männer jedoch nicht verzichten.

Frauen haben es da schon etwas einfacher. Zwar sollten auch die Freizeitsandalen im Schrank bleiben, aber es spricht nichts gegen Slingpumps, die vorne geschlossen sind. Dazu dürfen auch kürzere Röcke und luftige Blusen oder Etuikleider aus Leinenstoff getragen werden, sofern sie nicht kürzer als knielang und die Blusen nicht durchsichtig sind oder zu viel Dekolleté zeigen.

Neben diesen Business-Knigge Empfehlungen ist es jedoch immer ratsam, mit dem Chef über den geforderten/gewünschten Dresscode zu sprechen. Denn nur, weil es vielerorts üblich ist, bei 30 Grad Celsius keine Krawatte zu tragen, heißt das nicht, dass es in jedem Unternehmen automatisch gebilligt wird.

Absolute Tabus im Büro

Doch auch in Unternehmen, die die Kleiderordnung lockerer halten, es vielleicht sogar freistellen, so zu kommen, wie man möchte, sollten Sie nicht zur Strandkleidung greifen. Die Faustregel im Business-Knigge besagt: Alles, was zu kurz, knapp oder zu eng ist, trägt man am besten in der Freizeit und nicht im Büro.

Vermeiden Sie deshalb immer:

  • Bauchfreie Oberteile
  • Schulterfreie Tops (Spaghetti-Träger oder trägerlos)
  • Rückenfreie Kleidung
  • Durchsichtige Kleidung
  • Zu tiefe Dekolletees
  • Flip-Flops oder (noch schlimmer) Badelatschen
  • Zu kurze Röckeoder Hosen (kürzer als Knielang)

Daneben sind Männer eigentlich immer am besten damit beraten, Halbschuhe mit unifarbenen Socken (keine Tennissocken!) zu tragen und sich lieber für die lange Hose, statt für die Bermudas, zu entscheiden, auch wenn die weiblichen Kollegen mit einer kurzen Hose ins Büro kommen dürfen.

Für die Damenwelt heißt es hingegen: Niemals ohne BH das Haus verlassen und auch nicht in High Heels (Absätze mit mehr als zehn Zentimetern) zur Arbeit schlendern.

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