Beim Gedanken an allwöchentliche Martins-Gans-Gelage, Völlerei, Punsch und den unheilvollen Blick auf die Waage, vergeht manchen regelrecht die Lust an der Adventszeit. Dauernd diese Weihnachtsfeiern! Muss das sein? Doch gerade im Unternehmen bieten Weihnachtsfeiern als alljährliches Ritual wunderbare Chancen auf mehr Motivation, Zusammenhalt und Vergnügen.

Je nach Unternehmensgröße kann eine Weihnachtsfeier vom beschaulichen Essen bis zum Großevent alle möglichen Formen und Ausmaße annehmen. Wer nicht in einem Konzern arbeitet und eher unter die Kategorie Kleinbetrieb fällt, ist vielleicht versucht, Einladungen zum Fest eher formlos mitzuteilen – per Mail oder Ankündigung in der Morgenbesprechung. Schöner ist es jedoch, auch wenn alles im kleinen Rahmen bleibt, die Form zu wahren.

Das geht am besten mit einer schriftlichen Einladung per Brief. Beim Inhalt gilt es natürlich, einige grundlegende Informationen zu vermitteln: wer lädt ein, zu welchem Anlass, wann und wo. Die Einleitung der Einladung sollte nicht zu steif formuliert sein und Lust auf die Feier machen.

Erlaubt ist, was schön ist

Nur wenn der Veranstaltungsort kniffliger zu finden sein sollte, empfiehlt es sich, einen Lageplan beizulegen – also etwa, wenn der Eingang zum Lokal in einem Innenhof liegt. Dann jedoch einfach eine Straßenkarte auszudrucken oder zu kopieren, wirkt – zumal in Zeiten von Google Maps und Navigationsgeräten – eher überflüssig als hilfreich. Eine schöne handschriftliche Skizze macht da schon mehr Eindruck.


Neben Ort und Zeit gibt es noch weitere Informationen, die in eine förmliche Einladung gehören. Wenn es ein Programm gibt, freuen sich die Gäste sicher über eine knappe Übersicht des Ablaufs. Ob zur Weihnachtsfeier der Partner mitgebracht werden darf, sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Ein Satz zum Dresscode erspart unschlüssige Minuten vor dem Kleiderschrank und die Peinlichkeit einer unpassenden Garderobe.

Der Zeitpunkt, bis zu dem eine Reaktion auf die Einladung erwartet wird, darf nicht fehlen und sollte, vor allem falls man in Begleitung kommen darf, auf einer separaten Karte beigelegt werden. Kommen auf den Gast Kosten für eine Übernachtung zu, gehören diese Informationen ebenfalls nicht in den Haupttext, sondern zum Beispiel auf eine neue Seite.

So wird die Einladung besonders schön

Ist alles ausformuliert, geht es ans Design und an den Druck. Ob man ein schlichtes, aber hochwertiges Blatt Papier oder eine Klappkarte wählt, spielt keine Rolle. In keinem Fall darf das Firmenlogo fehlen. Eine Möglichkeit, die Einladung etwas kreativer zu gestalten, liegt darin, das Logo winterlich zu verfremden. Wer jetzt zögert, weil das unseriös aussehen sollte, kann sich die vielen gelungenen Beispiele vor Augen führen: Coca Cola wirbt pünktlich zum Advent immer mit dem Weihnachtsmann; Milka passt sein Design ebenfalls den Jahreszeiten an; und Google spielt mit dem eigenen Logo fast täglich in Form der Doodles. Wie bei der handschriftlichen Wegbeschreibung gilt hier: Wenn es schön ist, ist es auch erlaubt.

Ob man die Einladungen generell mit der Hand schreibt oder komplett ausdruckt, hängt in erster Linie vom Umfang der Gästeliste ab. Bei der Unterschrift – und wenn es irgend geht auch bei der namentlichen Anrede – sollte der Chef allerdings selbst zum Füller greifen.

Sind die Einladungen fertig, müssen sie verschickt werden. Wie beim Text und beim Layout kann man auch beim Umschlag mit kleinen Abweichungen vom Standard hervorheben, dass es sich nicht um einen normalen Geschäftstermin handelt, sondern um eine Feier. Das perfekte Kuvert ist darum fensterlos, sollte mit einer weihnachtlichen Briefmarke frankiert und nach Möglichkeit handschriftlich adressiert werden.

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