In der Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Heute erstrahlt der „Blue Moon“

Mit dem Ende der 35. Kalenderwoche neigt sich auch der August dem Ende – und das mit einem besonderen Ereignis: Denn heute steht zum zweiten Mal in diesem Monat ein Vollmond am Himmel, der sogenannte „Blue Moon“ (engl. Blauer Mond).
Da so etwas nicht häufig – genau genommen nur alle zwei bis drei Jahre – vorkommt, gibt es im englischen Sprachgebrauch die Wendung „once in a blue moon“, womit man etwas sehr seltenes beschreibt.
Schon über den normalen monatlichen Vollmond wird stets diskutiert und spekuliert – was stellt er mit der Erde und vor allem mit uns an? Viele glauben nicht nur an Schlaflosigkeit oder Aggressivität, sondern auch daran, dass der Mond zusätzliche Kräfte verleiht, uns beispielsweise ausdauernder werden lässt. Ob dies nun stimmt oder nicht, die Athleten in London können diese zusätzliche Ausdauer des „Blue Moon“ sicher gebrauchen…

Paralympics 2012 – die größten Spiele aller Zeiten

Denn noch ein anderes seltenes Ereignis startete diese Woche. Eines, das nur alle vier Jahre stattfindet: Die Paralympischen Sommerspiele. Und die versprechen in diesem Jahr genauso erfolgreich zu werden, wie die vorhergegangenen Olympischen Spiele in London.
Schon jetzt brechen die 14. Sommer-Paralympics alle Rekorde: Mit 4280 Teilnehmern aus 166 Nationen treten bei den Wettkämpfen so viele Sportler wie noch nie gegeneinander an und auch das Interesse an dem Event ist ebenfalls enorm gewachsen.
Rund 2,5 Millionen Zuschauer werden erwartet – ein weiterer Rekord.


Diese Zahlen zeigen, dass die Londoner Spiele nicht nur ein Gewinn für die britische Hauptstadt und für jeden der Paralympioniken ist, sondern dass auch endlich die Aufmerksamkeit einen Stand erreicht hat, den dieses fantastische Sportspektakel verdient.

Ein Jahr unglaublicher sportlicher Erfolge

Neben den paralympischen Spielen gab es aber auch noch weitere Sportspektakel in diesem Jahr. Ob EM, Olympia oder Weltmeisterschaften – wir durften schon so manche spektakulären Ereignisse und herausragende sportliche Leistungen feiern. Einige dieser Erfolge wurden vergangenen Montag in Hamburg prämiert. Denn zum zehnten Mal lud das größte Sportmagazin Europas zur Sport-Bild-Award-Verleihung. Promis, Politiker, Medien und natürlich herausragende Athleten folgten der Einladung um die Sportstars zu ehren.
Unter den neun Award-Gewinnern befanden sich nicht nur Fußballtrainer Jürgen Klopp, der zum Star des Jahres gekürt wurde, sondern mit Diskuswerfer Robert Harting und Marcel Nguyen auch zwei Olympiamedaillengewinner.
Die Chefredaktion zeichnete dabei Robert Harting für seine Erfolge bei EM, WM und der Krönung durch olympisches Gold mit dem Sonderpreis aus. Marcel Nguyen hingegen wurde für seine zwei historischen Silbermedaillen in London zum Aufsteiger 2012 erklärt.


Und noch eine ganz besondere Sportlerin wurde mit einem Award geehrt: Nicole Hartmann.
Trotz ihrer Knochenkrebserkrankung mit vier Jahren und der Rückkehr des Krebses 2010, infolgedessen  ihr ein Teil der Lunge entfernt werden musste, fährt sie jedes Jahr mit dem Rad 600 Kilometer bei der Regenbogenfahrt der Kinderkrebshilfe. Ihr Lebensmotto dabei ist immer: Niemals aufgeben!
Für dieses Engagement und den Mut, den sie erkrankten Kindern vermittelt, erhielt sie den Preis als „Sportwunder des Jahres“.

Batmans neuer Gehilfe

Ein Wunder des Jahres 2012 ist auch Cristian Campos Sanders – wahrscheinlich ebenso einer der Glückspilze des Jahres. Denn der holte sich kaum einen Kratzer bei einem Sturz aus 15 Metern Höhe, direkt auf die Straße.
Begonnen hat die unglaubliche Geschichte vergangenen Freitag, als der 29-jährige Münchner von der Arbeit kam und seine Wohnung im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses auf Vordermann brachte.
Zum Schluss, laut Polizei etwa 21 Uhr, wendete er sich dem Fensterputz zu. Nachdem die rechte Fensterseite gereinigt war, widmet sich Cristian der linken – und diese lässt sich nicht öffnen. „Ich habe mich rausgebeugt, habe gesprüht und wollte wischen“, erinnert  er sich an den Moment. Doch statt zu wischen findet sich der Münchner auf der Straße wieder – auf dem Rücken liegend.
Ganze 15 Meter ist er in die Tiefe gestürzt.
Trotzdem ist der 29-Jährige bei Bewusstsein und kann nach dem Handy in seiner Hosentasche greifen um den Notruf wählen. Auf die Aussage hin, er sei aus dem fünften Stock gefallen und bräuchte einen Krankenwagen, soll die Beamtin am anderen Ende der Leitung erst einmal fassungslos nachgefragt haben: „Wirklich? Aus dem fünften Stock?“
Und auch die Ärzte im Krankenhaus staunten nicht schlecht, nachdem der 29-Jährige untersucht wurde – sein Fuß, sein kleiner Finger und der Rücken würden etwas schmerzen, aber die Diagnose ergab: Nichts ernstes, nur leichte Verletzungen, trotz 15 Meter Fall.
Und als ob das nicht genug Glück gewesen wäre, gewann er am Samstag auch noch mit vier Richtigen im Lotto. Alle, auch Cristian selbst, sind sich sicher, dass an diesem Wochenende ein ganz besonderer Schutzengel über ihn gewacht haben muss.
Mittlerweile ist der Münchner wieder zu Hause und schon zu Scherzen aufgelegt: „Ich sollte Batman meine Hilfe anbieten.“  Vielleicht sieht man Cristian also das nächste Mal im schwarzen Cape die Fenster seiner Wohnung putzen, dann aber hoffentlich ohne Sturz.

Der Rekordhalter der Rekorde

Etwas über 15 Meter ist auch die neuste Installation einer Studentengruppe in Queens, New York. Anlässlich der gestarteten US-Open wurde nämlich vergangenen Dienstag ein riesiger Tennisschläger dort aufgestellt – tatsächlich sogar der größte weltweit, wie die Verantwortlichen der Guinness World Records urteilten. Initiator des  15,24 Meter langen und 4,87 Meter breiten Holzkonstrukts war dabei kein geringerer als der 57-jährige Ashrita Furman, der damit seinen 424. Eintrag im Guinness Buch der Rekorde sichern konnte. Allein 151 seiner Bestmarken sind  noch ungebrochen.
Damit ist Mr. Versatility (engl. Herr Vielseitigkeit), wie der New-Yorker auch genannt wird, zudem Rekordhalter im Halten der meisten Rekorde.
Zum Sinn dieser jahrelangen Rekordjagd sagte der 57-Jährige: „Ich will meinen Mitmenschen zeigen, dass es keine Grenzen für unser Tun gibt.“  Wir dürfen also gespannt sein, welche Grenzen Ashrita Furman noch so in den nächsten Jahren überwinden wird.

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