In der Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Tagsüber schwitzen, nachts bibbern

Die 33. Kalenderwoche neigt sich dem Ende und bringt uns zum Wochenende noch einmal hochsommerliche Temperaturen nach Deutschland. Dabei kann es aber weiterhin, wie schon in den ersten Tagen dieser Woche, zu nächtlichen Kälteeinbrüchen kommen.
Also machen Sie es am besten wie die 1150 Menschen aus Gründau und kuscheln Sie sich bei den frostigen, nächtlichen Gradzahlen auf eine warme Matratze…

Weiße, weiche Dominosteine

Wer meint Dominosteine seien schwarz mit weißen Punkten, der hat wohl noch keinen Weltrekord im „Matratzen-Domino“ mitverfolgt. Denn genau dafür hatten sich 1150 Menschen im hessischen Gründau am letzten Sonntag versammelt. In einer 2,4 Kilometer langen Strecke reihten sich die vielen Freiwilligen hintereinander auf, jeder mit einer Matratze im Rücken, bis der Startschuss fiel. Der erste „menschliche Dominostein“ ließ sich auf seine Unterlage fallen und brachte damit den nächsten Weltrekordteilnehmer zum Sturz auf die weiche Unterlage. Dies erfolgte knapp zwölf Minutenlang, bis die neue Bestmarke erreicht wurde und es offiziell hieß: neuer Weltrekord!
Denn erst vor wenigen Wochen hatten sich 1001 Menschen in China diesen Platz im Guinness-Buch der Rekorde gesichert. Nun geht der Titel für das größte Matratzen-Domino nach Gründau.

Ein Hexer räumt ab

Mit noch mehr Titeln kann sich nun auch ein Hexenwerk der modernen Technik schmücken. Nämlich das Action-Rollenspiel der polnisches Softwarefirma CD Projekt. Mit ihrem Spiel „The Witcher 2“ (dt. der Hexer) konnten sie bei den European Games Awards, die im Rahmen der Computerspielmesse Gamescom in Köln verliehen wurden, die meisten Preise einsammeln und gehören damit zu den großen Gewinnern der diesjährige Verleihung. Insgesamt sechs der 22 Auszeichnungen entschied „The Witcher 2“ für sich. Darunter auch den Preis für das „beste europäische Spiel“, das „beste Charakterdesign“ und das „beste Gamedesign“.
Die Entscheidung für die jeweiligen Spiele wurde von 190.000 Internetusern getroffen, die online zwischen den Games abstimmen konnten. Die Jury machte lediglich die Vorauswahl während die letzte Entscheidung bei den Userstimmen lag, erklärt Initiator Stephan Richart: “Wir nominieren die besten Spiele – prämiert werden die beliebtesten.”
Und bei der Beliebtheit, scheint der Hexer „Geralt von Riva“ einfach die Nase vorn gehabt zu haben.

Statt Geldprobleme nun 190-Millionen-Lottosegen

Die Nase vorn hatten auch Adrian und Gillian Bayford aus Großbritannien. Sie haben sich gegen millionen Lottospieler mit ihren Zahlen durchsetzen können und den Jackpot bei der Wochenendziehung der Euro Millions-Lotterie geknackt. Aus Geldsorgen hatte sich das Paar den Schein am Freitag gekauft, doch kaum mit einem derartigen Gewinn gerechnet.
Während dem 41-jährigen Plattenladenbesitzer Adrian recht schnell bei der Ziehung klar wurde, was da geschehen ist, konnte es die Kinderkrankenschwester Gillian anfangs nicht glauben: „Erst habe ich die Zahlen auf dem iPhone nachgeguckt, dann auf dem Fernseher, dann noch mal im Internet – dann musste ich kichern.“
Der 190-Millionen-Gewinn ist der größte in der bisherigen, europäischen Lottogeschichte. In Großbritannien hingegen gilt dies nur als die Zweitgrößte Lotto-Auszahlung,  da der Eurokurs gegenüber dem britischen Pfund an Boden verloren hat.
Egal ob höchster oder zweithöchster Gewinn – die Bayfords sind glücklich und das Paar will dieses Glück auch teilen. Zwar gab es Champagner und Adrian Bayford will sich auch einen „geräumigen“ Wagen gönnen, doch Familie, Freunde und Wohltätigkeitsorganisationen sollen ebenfalls von dem Geld profitieren.

Rettung aus dem ewigen Eis

Unglaubliches Glück hatte auch ein 70-jähriger Bayer beim Wandern in den Alpen. Doch ohne seine Hoffnung, mentale Stärke und klare Logik hätte das den Bergsteiger wohl nicht gerettet. Denn bisher hat wohl niemand sechs Tage und sechs Nächte in einer Gletscherspalte überleben können und das auch noch nach einem 20-Meter tiefen Sturz. „Die meisten, die in Gletscherspalten fallen, sind tot“, sagt der Ausbildungsleiter der Tiroler Bergrettung, Peter Veider.
Aber der Bayer hatte hier schon eine große Portion Glück und brach sich beim Sturz nur die Hüfte. Sofort rationierte der 70-Jährige die Tafel Schokolade, die er in seinem Rucksack hatte, und aß jeden Tag nur ein Stückchen davon während er das Gletscherwasser zu sich nahm. Weiterhin habe er die ganze Zeit nur gedöst, mal sitzend, stehend oder gestützt, denn er wusste, würde er einschlafen, würde er nicht mehr aufwachen.
Nur durch diesen Lebenswillen, die mentale Stärke und seine Hoffnung konnte der Bergsteiger so lange ausharren, bis andere Wanderer seine Hilferufe nach sechs Tagen hörten.
Kurz darauf rückte die Bergrettung aus und konnte den Mann mittels Mannschaftsseilzug bergen. Mit einer nur leichten Unterkühlung und der gebrochenen Hüfte wurde der Bergsteiger umgehend ins Krankenhaus eingeliefert.
Die ersten Tage verbrachte der Mann mit dem riesigen Schutzengel auf der Intensivstation, auch wenn das der reinen Vorsicht diente. Denn neben der gebrochenen Hüfte sei der Zustand des Patienten erstaunlich stabil. Das zeigte sich nicht zuletzt in der geäußerten Bitte, ein halbes Radler trinken zu dürfen. Wir hoffen für den 70-Jährigen Glückspilz, dass er noch einige davon genießen können möge.

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