In der Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Ein ewiges Hin und Her

Die 30. Kalenderwoche bestand aus den wahrscheinlich bisher schönsten und sommerlichsten Tagen des Jahres. Doch nun neigt sie sich dem Ende zu, und mit dem Ausklang der Woche erwarten uns wieder Temperatureinbrüche, Regenschauer und Gewitter. Da sollte man sich lieber eine Beschäftigung für drinnen suchen – vielleicht eine Murmelbahn bauen?

Der zehnte Rekord – eine runde Sache!

Kennen Sie das Gefühl, wenn man die Murmel eine Bahn hinunterrollen lässt und plötzlich bleibt sie irgendwo stecken? Ärgerlich, vor allem wenn man den Stolperstein auf der Bahn nicht findet. Aber vielleicht könnte Ihnen der neue Murmelspezialist Klaus Peter Beier vom Niederrhein helfen. Er ist ein sogenannter Rekordjäger und sammelt Weltrekorde wie andere Briefmarken – und vergangenen Samstag stellte er seinen insgesamt 10. davon auf.
Diesmal ging es für den Mann aus den Alpen um die längste Kugelbahn der Welt, und natürlich hat Klaus Peter Beier auch diese Hürde geknackt.
Rund drei Wochen montierte der Murmelspezialist an der Bahn, bevor er die Teile ins Wolfsburger Technikmuseum Phaeno transportierte und dort zusammenfügte.
Als die letzte Schiene gelegt war, strömten hunderte Besucher herbei um das Spektakel am 21. Juli zu verfolgen, unter ihnen auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs, der die Kugel ins Rollen bringen durfte. Ganze 649,38 Meter überwand das kleine Ding aus Stahl und überbot damit den alten Weltrekord um über 100 Meter.
Klaus Peter Beier darf sich nun mit dem 10. Eintrag im Guinnessbuch schmücken, aber das ist für ihn nur nebensächlich – schließlich dienen alle seine Rekorde einem guten Zweck und die Einnahmen werden gespendet, genauso wie die Kugelbahn selbst: Sie kann noch bis zum 2. September im Phaeno bestaunt werden und gegen einen kleinen Betrag können Besucher auch eigene Murmeln murmeln lassen. Der Erlös dieser Aktion kommt dem Bundesverband zur Förderung und Unterstützung rheumatologisch erkrankter Kinder zugute.


Lottoglück im Norden

Ein glücklicher Gewinner aus der Nähe von Bremen kann sich jetzt zumindest so viele Murmeln leisten, wie er möchte – mit 12,3 Millionen Euro sollte das kein Problem darstellen.
Das ist nämlich die Gewinnsumme des geknackten Lotto Jackpots vom vergangenen Samstag. Der oder die glückliche Gewinner/in hatte nicht nur die sechs richtigen Zahlen in einem Kästchen eingetragen, sondern auch die Superzahl 0 für den Jackpot richtig getippt. Dazu gewann der Schein noch einmal für drei Richtige sowie für drei Richtige plus Zusatzzahl zirka 29 Euro. Das ist zwar nun Kleingeld für den zukünftigen Lottomillionär, aber es zeigt sich wieder: Alle guten Dinge sind drei.

Die Bretter die, die Teenie-Stars bewegen

Taylor Swift nimmt das Surfbrett für die beste weibliche Künstlerin an. Quelle: YouTube-Screenshot

Nicht nur drei, sondern gleich fünf Bretter – genau genommen bunte Surfbretter – räumte Sängerin Taylor Swift bei den diesjährigen Teen Choice Awards ab. Diese Brettchen werden jährlich in Los Angeles an Stars vergeben, die von einer 13 bis 19-jährigen Jury gewählt wurden. Denn genau diese Jury ist das besondere bei den Teen Choice Awards: US-amerikanische Jugendliche können vor dem Event die Gewinner per Internetvoting bestimmen.
Die 22-jährige Sängerin Taylor Swift scheint da wohl ganz besonders bei den jungen Fans gepunktet zu haben.  Denn sie war eindeutig die Gewinnerin des Abends und bekam in allen Kategorien, in denen sie nominiert war, den begehrten Preis ausgehändigt. Die Fans kürten Sie 2012 nicht nur zur besten weiblichen Künstlerin, besten weiblichen Country-Sängerin und besten Filmstimme, sondern zeichneten sie auch für den  „Besten Song“ und  den „Besten Country-Song“ aus.  Damit übertrumpfte die Country-Pop-Sängerin sogar Teenie-Schwarm Justin Biber, der sich nur an vier Brettern festklammern durfte.

Ein riesiger Schutzengel

Zum Glück schaffte es auch der dreijährige Jeampier Silvera Arteta sich festzuklammern und zwar einen ganzen Tag in einem Abflusskanal in Kolumbien.
Nach dem Spielen mit seinen Brüdern tauchte Jeampier nicht mehr auf, und sofort wurde ein Suchtrupp gebildet. Doch vergeblich. Von dem Dreijährigen fehlte jede Spur.
Erst bei der zweiten großen Suchaktion am nächsten Tag fand man den Jungen in einem der Abwasserschächte. Seit Stunden, womöglich schon den ganzen vergangenen Tag, hatte  er sich dort festgeklammert und drohte in einen schmalen Abfluss gerissen zu werden.
Mit vereinten Kräften konnte die Feuerwehr Jeampier retten und ihn zum Krankenhaus bringen, wo er medizinisch versorgt wurde.  Der Dreijährige scheint mit seinem Schutzengel also ein großes Los gezogen zu haben und solch ein Einsatz der Rettungskräfte ist ein echter Gewinn für jede Stadt, Gemeinschaft und deren Familien.

Jessica Walther

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