In der Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Willkommen in den Sommerferien…

Die 27. Kalenderwoche kommt ein bisschen launisch daher – mal Gewitter, mal Sonne, und die Temperaturen schwanken bis zu zehn Grad. Kein Wunder, dass man vor diesem Wetter flüchten möchte. In den meisten Bundesländern ist das schon möglich, sie haben nämlich schon Sommerferien. Der ADAC hat deshalb schon vor Staus gewarnt. Wer sich jedoch vorher im Radio oder Internet informiert, kann die langen Standzeiten umgehen und schneller sein Ziel erreichen. Für weiter entfernte Reiseziele, kann man auf den schnelleren Flieger nutzen. Da bleiben die Autostaus schön zu Haus und man kann ganz entspannt die freien Tage genießen– vielleicht geht’s bei Ihnen ja nach London? Im Übrigen auf Platz 10 der diesjährigen, beliebtesten Reiseziele…

Die Lizenz zum Töten – seit 50 Jahren

Welcher Junge hat noch nicht von den Uhren, Kugelschreibern oder Autos des Agenten geträumt? Wie viele Menschen haben sich schon Mal in 007-Manier vorgestellt? Wenn Sie immer noch nicht sicher sein sollten, von welcher Legende die Rede ist: Sein Name ist Bond. James Bond.
Und diese Kultfigur des ultimativen Agenten ihrer Majestät feiert im Jahr 2012 seinen 50. Geburtstag als Leindwandhelden. Seit einem halben Jahrhundert hat er die Generationen zusammen mit Q, M, Miss Moneypenny und seinen Bond Girls geprägt und in seinen Charme gezogen – auch wenn sich darüber streiten lässt, welcher Darsteller den größten Charme hatte.
Zum Jubiläum des Top-Agenten gibt es nun gleich mehrere Ausstellungen. Ein echter Gewinn für jeden Fan ist zum Beispiel die heute startende Schau im Barbican-Zentrum in London (http://www.barbican.org.uk/bie/exhibitions/fifty-years-of-james-bond-style). Mehr als 400 Objekte und Dokumente sowie die multifunktionalen Karossen und ausgewählte Kleidungsstücke der Bond-Girls warten auf die Besucher. Und zum Schluss kann man sich nach diesem Ausflug in die Agentenwelt noch einen geschüttelten Wodka-Martini an der Bar genehmigen.

Der große Traum vom Runway

Wohl eher ein Glas Champagner, am besten weder geschüttelt noch gerührt, wird sich Leandro Cano am Mittwoch gegönnt haben, nachdem die Freudentränen getrocknet waren. Der 28-Jährige wurde nämlich auf der Berliner Fashion Week mit dem „Designer for Tomorrow“–Award ausgezeichnet. Zu seinem Gewinn zählte nicht nur die eigene Laufstegshow auf der Fashion Week, sondern auch ein individuelles Förderprogramm mit der Unterstützung des Louis Vuitton-Designers Marc Jacobs.


Fünf Finalisten wurden insgesamt aus den Einsendungen ausgewählt, aber Leandro Cano konnte sich gegen sie durchsetzen. Der Nachwuchsdesigner aus Barcelona überzeugte die sechsköpfige Jury mit eher surrealistischen Kreationen, zu denen er angeblich im Traum inspiriert wurde.

Ausgezeichnete Schockmomente

„Ein Traum“, das findet auch der 43-jährige Kölner Regisseur Erwin Häcker, der am Mittwoch den begehrten „Shocking Shorts Award“ des Senders 13th Street Universal, verliehen bekam. Der Schocker-Kurzfilm „Souterrain“ wurde aus über 200 Einsendungen ausgewählt. Damit gewann der Filmemacher nicht nur eine Siegprämie, sondern auch einen Aufenthalt in Hollywood mit der Teilnahme am „Universal Studios Filmmasters Programm“. Damit tritt er übrigens in die Fußstapfen von Florian Henckel von Donnersmarck (39), der im Jahr 2000 dieselbe Auszeichnung erhielt und sich in der Filmbranche etablieren konnte. Sein Film „Das Leben der Anderen“ erhielt unter anderem einen Oscar.
Ob wir Erwin Häcker das nächste Mal auf dem roten Teppich wiedersehen, wird sich zeigen, aber wahrscheinlich bleibt der gläserne Award nicht die letzte Auszeichnung für den Kölner.

Ein Stück Fußballgeschichte aus Spanien

Die letzte Auszeichnung – das ist auch bei Spaniens Nationalmannschaft noch nicht Sicht. Entgegen so mancher Erwartungen, entgegen aller Kritiken, spielte die Mannschaft von Vincente del Bosque einen Traumfußball gegen Italien am 1. Juli und schaffte mit dem 4:0(2:0)-Sieg das Unfassbare: Europameister, Weltmeister, Europameister.
Niemals zuvor konnte eine Mannschaft den EM-Titel verteidigen. Niemals zuvor konnte eine Mannschaft drei große Turniere in Serie für sich entschieden. Niemals zuvor gab es so ein hohes Ergebnis in einem EM-Finalspiel.
Spanien hat mit diesem Spiel, bei dem sich die  Furia Roja gänzlich anders präsentierte als gegen Portugal, jeden möglichen Rekord auf dem Feld geknackt. Der gefeierte Mittelfeldstar mit der Nummer Sechs, Andrés Iniesta wurde zudem nicht nur mit Gesängen und Verbeugungen vom Publikum geehrt, er wurde auch zum besten Spieler der EM 2012 gekürt. Und noch ein Spanier räumte ab – Fernando Torres holte sich durch seine beiden Tore im Finale noch den Titel des Torschützenkönigs und verwies damit zu Deutschlands Leidwesen Mario Gomez auf den zweiten Platz. Mehr kann eine Mannschaft durch ein einziges Spiel kaum erreichen.
Aber auch das spanische Volk konnte sich zum Gewinner dieses Finalspiels zählen. Durch ein derartiges Fußballspektakel waren kurzzeitig alle Krisendiskussionen und Zukunftsängste vergessen – das Land feierte und versank bis in die Morgenstunden im rot-gelben-Farbenmeer.

Jessica Walther

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