Noch mal richtig Sonne tanken

Gewinner der WocheDie Tage werden kürzer und der Sommer 2013 zieht sich allmählich zurück. Bereits am 1. September ist meteorologischer Herbstanfang. Doch zuvor zeigt sich der August erneut von seiner schönsten Seite und beschert uns am Samstag Temperaturen um die 30 Grad. Schon am Sonntag sollen jedoch Gewitterfronten für kältere Luft und Schauer sorgen. Also nutzen Sie die vielleicht letzte Gelegenheit, um noch mal richtig Sonne zu tanken und das gute Wetter zu genießen.

Usain Bolt ist erfolgreichster Athlet der WM-Geschichte

Auch der jamaikanische Sprint-Superstar Usain Bolt hat in der vergangenen Woche die sich bietenden Gelegenheiten genutzt und das Gold-Triple bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Moskau perfekt gemacht: Zuerst holte er sich die Goldmedaille über 100 Meter (9,77 Sekunden), dann lief er im 200-Meter-Finale seiner Konkurrenz davon (19,66 Sekunden) und zu guter Letzt führte er noch am Sonntag die 4×100-Meter-Staffel in 37,36 Sekunden zum Sieg.

Mit diesen insgesamt acht Weltmeistertiteln, die Bolt sich bisher erkämpft hat, und seinen zwei zweiten Plätzen übertrumpfte der 26-Jährige nun sogar den US-Amerikaner Carl Lewis als erfolgreichsten Leichtathleten in der WM-Geschichte.

Doch Bolt ruht sich auf dieser unglaublichen Leistung nicht aus und hat schon das nächste Ziel für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro ins Auge gefasst: „Dort will ich mein Triple noch einmal wiederholen. Das hat noch niemand geschafft.“

Damit würde er jamaikanische ‚Blitz‘ wohl endgültig in die Geschichte eingehen und letztlich noch mit den neun olympischen Goldmedaillen von Carl Lewis gleichziehen, die nun sein größter Ansporn sind.

Ute Ohoven für soziales Engagement geehrt

Ute Ohoven erhält von Antonio Banderas Excellent Starlite Award für außergewöhnliches humanitäres Engagement ©obs/Stiftung UNESCO-Bildung f. Kinder in Not

Ute Ohoven erhält von Antonio Banderas Excellent Starlite Award für außergewöhnliches humanitäres Engagement
©obs/Stiftung UNESCO-Bildung f. Kinder in Not

Während in Moskau Goldmedaillen für sportliche Leistungen verliehen wurden, wurde in der spanischen Stadt Marbella der höchste Preis der internationalen Starlite Gala für außergewöhnliches humanitäres Engagement vergeben.

In diesem Jahr ging der „Excellent Starlite Award“, der von Hollywoodlegende Antonio Banderas überreicht wurde, an die UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven.

Damit wurde insbesondere ihr Einsatz gewürdigt, Kindern und Jugendlichen ein würdevolleres Leben zu ermöglichen. Über eine Million Menschen konnten dank der 55 Millionen Euro Spenden, die Ute Ohoven innerhalb von 25 Jahren gesammelt hat, vor Hunger und Tod bewahrt werden. Daneben unterstütze sie mit dem Programm „Bildung für Kinder in Not“ weit über 430 Projekte in 98 Ländern und hilft als Ehrenpräsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung Menschen mit Verletzungen des zentralen Nervensystems.

„Ich nehme diese Auszeichnung im Namen der Stiftung UNESCO und der Millionen Kinder und Jugendlichen in Not entgegen,“ betonte Ute Ohoven sichtlich gerührt, als ihr der Preis unter tosendem Beifall überreicht wurde.

Und wer sich derart dafür einsetzt, anderen ein besseres Leben zu ermöglichen und zu helfen, wo Hilfe benötigt wird, hat sich nicht nur den „Excellent Starlite Award“, sondern auch den Titel Gewinner der Woche verdient.

Antoinette Tuff rettete über 800 Kindern das Leben

Die 46-jährige Antoinette Tuff ist eigentlich kein Gewinner der Woche. Denn diese Bezeichnung reicht nicht annährend aus, um das unglaublich mutige und umsichtige Einschreiten der Buchhalterin zu würdigen. Vielmehr ist sie eine wahre Heldin, die ihr eigenes Leben in Gefahr brachte und damit wohl über 800 Kindern, Lehrkräften und Polizeibeamten das Leben rettete.

Das Drama ereignete sich am Dienstag in einer Grundschule in Georgia: Plötzlich drang ein 20-Jähriger, der mit einem Sturmgewehr bewaffnet war, in das Sekretariat ein, in dem Antoinette Tuff arbeitete. Offenbar wollte er an der Schule einen Amoklauf verüben und schien laut der 46-Jährigen bereit, „jeden zu töten.“ Wie sie im späteren Interview mit dem Fernsehsender ABC erzählte.

Doch Tuff schaffte es den Notruf zu wählen, den Lehrkräften zu signalisieren, die circa 870 Schüler in Sicherheit zu bringen und den Mann in ein Gespräch zu verwickeln.

Zunächst sprach sie ihn mit „Sir“ an, wechselte später zu „Baby“ und sagte ihm immer wieder, dass sie seine Verzweiflung, nichts zu haben, wofür es sich zu Leben lohne, verstehen würde. „Weißt du, ich dachte genauso. Ich habe versucht mich letztes Jahr umzubringen, als mich mein Mann verlassen hat. Aber sieh‘ mich jetzt an: Alles ist okay.“

Mit dieser ruhigen, offenen und besonnenen Art der Kommunikation schaffte sie es letztlich nach gut einer Stunde, dass der Mann die Waffe und Munition beiseitelegte, sich ergab und dadurch niemand verletzt wurde.

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