Der Sommer ist da – und er bleibt auch

Gewinner der WocheDie Prognosen der Meteorologen lassen uns endlich aufatmen: Der Sommer bleibt. Auch wenn die Temperaturen in den letzten Tagen ein bisschen gefallen sind – die Sonne lässt sich nicht vergraulen und die Winterjacken und Regenmäntel geraten endlich in Vergessenheit. Zwar ziehen am Sonntag Wolken auf und ein Schwall kalt-feuchter Luft versucht erneut den Sommer zu vertreiben, aber laut den Berechnungen aller Wettermodelle wird das nicht gelingen. Die Schönwetterphase hat sich festgebissen und beschert uns auch weiterhin strahlenden Sonnenschein!

Nach 77 Jahren: Andy Murray ist Großbritanniens Wimbledon-Held

Gestrahlt hat auch das ganze Vereinigte Königreich, als Andy Murray in Wimbledon siegte. Nach 77 Jahren, 15 Premiers und mehr als 28.000 Tagen Wartezeit stillte der Schotte die britische Sehnsucht nach einem eigenen Wimbledon-Sieg. Und das hat er insbesondere seinem Kampfeswillen und Durchhaltevermögen zu verdanken. Denn Murray gab niemals auf, obwohl er seine ersten vier Grand-Slam-Endspiele verlor, zuletzt 2012 im Wimbledon-Finale gegen Roger Federer unterlag und er von ehemaligen Größen wie Virgina Wade als „Drama Queen“ verspottet wurde.

„Ich habe durchgehalten“, sagte Murray. „Wahrscheinlich ist das die Geschichte meiner Karriere. Ich hatte heftige Niederlagen zu verkraften, aber das eine, was ich sagen kann: Ich habe mich immer ein bisschen verbessert. Ich habe immer alles gegeben.“


Und nun hat sich diese harte Arbeit mit dem Wimbledon-Sieg bezahlt gemacht. Nicht nur die Queen gratulierte zu dem souveränen 6:4, 7:5 und 6:4-Sieg, der Premierminister David Cameron forderte auch sogleich den Ritterschlag für den neuen Tennishelden und erklärte ihn zum Motivator für das ganze Land. Aber ob mit „Sir“-Titel oder ohne: Andy Murray ist schon jetzt der historische Held einer ganzen Nation und damit definitiv ein Gewinner der Woche.

Got to Dance: Kleine Tänzer ganz groß

Zwei weitere Gewinner der Woche sind die 13-jährigen Nachwuchstänzer Veronika und Daniel. Denn sie haben sich am vergangenen Freitag den Titel „Bester Dance-Act Deutschland“ und die 100.000 Euro Siegesprämie in der Show Got to Dance gesichert. Mit ihrer schnellen und technisch unglaublich starken lateinamerikanischen Tanzeinlage begeisterten die vierfachen bayrischen Meister sowohl die Jury wie auch das Publikum und setzen sich mit einem hauchdünnen Vorsprung beim Zuschauer-Voting an die Spitze.

Doch was machen zwei junge Tanz-Talente mit 100.000 Euro? Ganz einfach: „Das Geld kommt auf das Sparkonto“, erzählten die beiden gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Bei so viel Disziplin, die sich auch immer wieder in ihren Tanzchorografien zeigte, dürfte klar sein, dass man nicht zum letzten Mal von Veronika und Daniel gehört hat. Wir drücken ihnen für ihre weitere Tanz-Karriere zumindest fest die Daumen und freuen uns darauf, sie spätestens beim Eröffnungstanz der zweiten Staffel von Got to Dance wiederzusehen.

John Franklin Riggs´ rettet seiner Familie das Leben

Dass man mit Mut, Durchhaltevermögen und Disziplin nicht nur viel erreichen, sondern auch Leben retten kann, bewies John Franklin Riggs in dieser Woche. Denn als das Boot, mit dem er und seine Familie zum Fischen in eine Bucht vor Maryland rausgefahren waren, in einen Sturm geriet, sich mit Wasser füllte und alle glaubten, sie wären verloren, traf er eine unglaubliche Entscheidung.

„Unsere Familie erwartete uns nicht bis Morgen zurück und wir dachten nicht, dass wir es lange schaffen oder uns irgendjemand findet“, erklärte Johns 43-jährige Schwester Contessa Riggs. „John und ich sahen uns an und er sagte: ‚Soll ich es versuchen?‘ Ich wusste, dass er davon sprach zurückzuschwimmen. Also sagte ich ihm, er soll es probieren, aber wir wussten nicht, ob er es bis zum Strand schafft.“

John Franklin Riggs ließ daraufhin seine Schwester, deren drei Jahre alten Sohn, seinen 70-jährigen Vater und seine neun Jahre alte Nichte zurück und sprang in die Fluten.

Fünf Stunden lang kämpfte er sich durch das Wasser, bis er endlich den Strand erreichte und vor Erschöpfung nur noch zum nächstgelegenen Haus kriechen konnte. Zum Glück war Angela Byrd zu Hause und wurde um ein Uhr nachts von ihrem bellenden Hund geweckt, woraufhin sie an die Tür kam.

Riggs, der vollkommen durchnässt und barfuß war, erklärte ihr, was geschehen ist und sagte: „Ich bin seit Sonnenuntergang geschwommen. Ich brauche Hilfe.“ Angela Byrd informierte sofort die Feuerwache und Polizei – kurze Zeit später rückten die Helikopter und Rettungsbote mit freiwilligen Feuerwehrmännern aus, um die schiffsbrüchige Familie zu finden und an Land zu bringen.

„Plötzlich sahen wir Boote und Helikopter und wir begannen zu schreien und zu winken“, erzählte Contessa Riggs, als sie, zusammen mit allen Familienmitgliedern, sicher zurück an Land war. „Ich war so glücklich die Helfer zu sehen und ich liebe sie alle. Und ich bin unglaublich stolz auf meine Familie, besonders auf meinen Bruder. Wir haben das gemeinsam überlebt.“

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