Endlich ein Sommer-Wochenende!

Gewinner der WocheKälte, Wolken, Regen: Davon haben wir aber nun wirklich genug in diesem Jahr gehabt! Zeit, dass es endlich schöner wird – und zwar auf Dauer! Dieser Wunsch wurde nun scheinbar erhört – das Tiefdruckgebiet über Deutschland löst sich, passend zum internationalen Tag des Kusses, am Freitag langsam auf und am Samstag und Sonntag bringt uns Hoch Xena endlich wieder viel Sonne und Temperaturen um die 30 Grad. Und die beste Nachricht daran: Die Meteorologen gehen davon aus, dass sich die Schönwetterperiode erst mal halten soll.

Brasilien jubelt der WM entgegen

Gehalten hat vergangenen Sonntag auch David Luiz – der Torhüter, der brasilianischen Nationalmannschaft. Im Finale des Confederations Cup gegen Welt- und Europameister Spanien konnte sich die Seleçao in einem spektakulären 3:0 durchsetzen und hat damit bewiesen, dass die Tage des großen Fußballs aus Brasilien noch lange nicht gezählt sind.

Bereits nach dem 1:0 von Fred, das mit 95 Sekunden als zweitschnellster Treffer der Confed-Cup-Geschichte gilt, spürte man die Verwirrung bei „La Roja“. Schließlich waren die Spanier zum ersten Mal seit zehn Turnierspielen im Rückstand. Dann, kurz vor der Halbzeitpause, schloss der umjubelte Neymar zusammen mit Vehemenz zum 2:0 ab. Besiegelt wurde das Spiel in der 47. Minute, als Fred erneut den Ball an Spaniens Torhüter Ilker Casillas vorbeischob.


Für die Seleçao und vor allem für den 21-jährigen Neymar, der nach dem Copa America 2011 und der Pleite im Olympiafinale 2012 viel Kritik einstecken musste, war dies ein regelrechter Befreiungsschlag. „Brasilien hat der Welt gezeigt, dass man es respektieren muss. Das war ein großartiger Sieg gegen die beste Mannschaft der Welt, der zeigt, was für ein tolles Team wir sind“, sagte Neymar, der auch zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, hinterher. Und auch Trainer Luiz Felipe Scolari blickte nach diesem Sieg schon zuversichtlich auf 2014: „Brasilien hat gezeigt, dass es möglich ist. Wir können die WM gewinnen. Heute wurde ein Weg eingeschlagen.“

Wimbledon: Lisicki als erste Deutsche nach 14 Jahre im Finale

Gewinnen will auch Sabine Lisicke. Allerdings nicht in Brasilien, sondern in Wimbledon. Als erste Deutsche seit Steffi Graf im Jahr 1999 erreichte sie nämlich das Endspiel des Grand-Slam-Turniers in London, nachdem sie in einem knappen Sieg die Weltranglisten-Vierte, Agnieszka Redwanska aus Polen, geschlagen hatte.

„Ich kann nicht glauben, dass ich im Finale stehe“, sagte Lisicki und strahlte übers ganze Gesicht. „Die letzten Spiele waren so aufregend, wir haben beide so hart gekämpft. Es war eine Schlacht da draußen, aber ich habe immer daran geglaubt, dass ich das Match gewinnen kann.“

Für die 23-Jährige ist es das erste Grand-Slam-Finale ihrer Tenniskarriere und eines, das sie aufgrund der positiven Bilanz auch gewinnen könnte. Denn am Samstag tritt sie um 15 Uhr gegen die Französin Marion Bartoli an, gegen die sie sich schon 2011 im Viertelfinale durchsetzte.

Wir drücken ihr zumindest für das Finale die Daumen und finden, wer so an den Sieg glaubt, selbst bei Rückstand die Nerven behält und immer wieder beweist, dass man niemals aufgeben sollte, hat bereits schon jetzt den Titel Gewinner der Woche redlich verdient.

George Lucas wird von Obama geehrt

Ein weiterer Gewinner der Woche ist der Star Wars-Schöpfer George Lucas (69). Denn für sein Schaffen erhält er am 10. Juli die höchste Auszeichnung, die ein amerikanischer Künstler oder Kunstförderer bekommen kann: die „Medal of Arts“, persönlich verliehen von Präsident Barack Obama.

Damit gehört der Regisseur und Produzent nun zur kulturellen Elite in den USA und tritt unter anderem in die Fußstapfen von Robert Redford, Al Pacino und Barbra Streisand, die in den vergangenen Jahrzehnten ebenfalls mit der Medal of Arts ausgezeichnet wurden.

„Durch die Verbindung von großartigen Geschichten mit grenzenloser Vorstellungskraft und Spitzentechnik hat Lucas uns in neue Welten entführt und einige der beliebtesten und legendärsten Filme aller Zeiten geschaffen“, hieß es in einer Mitteilung aus dem Weißen Haus zur Begründung des Preises.

Besonders mit Indiana Jones und Star Wars feierte der Produzent und Regisseur große Erfolge und begeisterte Generationen von Kino-Gängern.

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