Willkommen im Mai

Gewinner der WocheNun haben wir endlich den launenhaften April hinter uns gebracht, aber das Wetter bleibt zunächst unbeständig und zweigeteilt: Im Norden haben sich die meisten Wolken zurückgezogen – es bleibt trocken.  Im Süden Deutschlands ziehen hingegen immer wieder Schauer und Gewitter auf.. Das konstant sonnige und warme Wetter lässt also weiter auf sich warten – aber sicher kommt es bald: Immer schön positiv denken!

 

Peter Maffay: Optimist des Jahres

So wie Peter Maffay. Der 63-Jährige wurde nämlich in dieser Woche vom Club der Optimisten zum „Optimist des Jahres“ gewählt. Ausschlaggebend hierfür war unter anderem sein großes Engagement in der Tabaluga Kinderstiftung. Die Einrichtung schützt traumatisierte Kinder, bietet Therapiemöglichkeiten und die Chance, einen geregelten Alltag aufzubauen. Daneben kämpft der Musiker immer wieder gegen Rassismus und für mehr Toleranz in der Gesellschaft.


Als Maffay den mit 10.000 Euro dotierten Preis unter großem Applaus entgegen nahm, begründete er sein Engagement mit den Worten: „Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gemeinschaft, sie brauchen unsere Aufmerksamkeit und Fürsorge am meisten. Optimismus entsteht aus Menschlichkeit.“

Wer sich trotz seines eigenen Erfolges so für die Gesellschaft einsetzt, hat sich die Auszeichnung „Optimist des Jahres“ und den Titel Gewinner der Woche redlich verdient.

Historisches Champions-League-Finale

Gewinner der Woche sind auch die Spieler und Fans vom FC Bayern und von Borussia Dortmund. Während die Bayern mit einem historischen 7:0 Sieg gegen den FC Barcelona ins Champions-League-Finale zogen, musste das Team von Jürgen Klopp bis zur letzten Minute bangen, um ins Wembley-Stadion zu kommen. Damit stehen sich nun erstmals zwei deutsche Mannschaften im Endspiel der Königsklasse gegenüber. Und: Egal, wer gewinnt, es wird ein Team aus der Bundesliga sein!

Wir dürfen gespannt bleiben, ob die Bayern dieses dritte Finale innerhalb von vier Jahren nutzen, um sich den Titel endlich zu schnappen oder ob der BVB noch etwas aus dem Hut zaubern kann. Spannender hätte die Paarung im Finale aber kaum sein können, und bei so vielen tollen deutschen Spielern darf man sich schon auf die WM 2014 freuen!

Tameru Zegeyes: Das Wunder aus Äthiopien

Als Tameru Zegeyes vor 31 Jahren in Äthiopien zur Welt kam, blickte seine Mutter geschockt auf die entstellten, verkrümmten und spindeldürren Beinchen ihres Sohnes. „Die Leute sagten ihr immer wieder, ich sei der Teufel in Person“, erzählte Tameru. „In Äthiopien denken die Menschen, Behinderte seien von Dämonen besessen.“

Deshalb verstieß seine Mutter ihn und nur dank seinem Großvater, der ihn aufnahm, ihm Hoffnung machte und den Jungen auf eine Schule schickte, konnte Tameru seine Behinderung annehmen und in sportliche Höchstleistungen verwandeln. Nicht zuletzt bedeutet sein Vorname deshalb auch „Wunder“.

Mittlerweile wird er nicht mehr verspottet, wenn er irgendwo hinkommt, sondern er begeistert die Menschen mit seiner Energie, Lebensfreude und seinen Fähigkeiten.

Denn da der 31-Jährige seine Beine jahrelang nicht benutzen konnte, hat er vor allem seine Hände und Arme trainiert und gelernt auf diesen zu laufen. Müssen tut er es nicht mehr. Denn dank neun Operationen, die durch Spenden finanziert wurden, kann er nun auch kurze Strecken – ganz ohne Hilfsmittel – gehen. Aber am wohlsten fühlt er sich immer noch kopfüber auf seinen Händen oder den modernen Carbonfaser-Krücken, die er mittlerweile bekommen hat. „Ich bin gerne anders als andere – und kopfüber auf Krücken gehen, das kann nur ich“, erzählt Tameru strahlend.

Und um der Welt zu zeigen, dass er ein besonderes Talent hat und sich mit seiner Behinderung nicht verstecken muss, hat er in dieser Woche einen unglaublichen Weltrekordversuch vollbracht. Innerhalb von einer Minute lief der Äthiopier ganze 76 Meter auf seinen Krücken durch das Sportstadion von Addis Abeba.

Mit diesem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde, der hoffentlich in zwei Monaten bestätigt wird, hat sich Tameru nicht nur einen Lebenstraum erfüllt – er will auch beeinträchtigte Menschen weltweit motivieren und zeigen, dass jeder Großes vollbringen kann.

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