Winter Ade – scheiden tut nicht weh

Gewinner der WocheAuch wenn das Osterwetter eher an Weihnachten erinnerte, und die Eiersuche vielerorts auf die trockene Stube beschränkt war, gibt es endlich gute Nachrichten von der Wetterexperten-Front. Frost, Graupel und Schneeschauer sollen ab Mitte nächster Woche passé sein – dann setzt sich die wärmere Luft vom Atlantik durch und wir können dem Winter wohl endlich „Auf Wiedersehen!“ sagen. Wer nicht so lange warten möchte, kann ja spontan in wärmere Gefilde flüchten und die letzten frostigen Tage am Strand verbringen …

Heidi Klum: Topmodel und Topmutter

So wollte sich auch Supermodel Heidi Klum mit ihrer Familie, zwei Nannys und ihrem Freund Martin Kirsten ein paar schöne Tage auf Hawaii machen. Doch am letzten Tag des einwöchigen Traumurlaubs – am Ostersonntag – wäre es beinahe zu einem schrecklichen Drama gekommen, als Klums siebenjähriger Sohn Henry von einer riesigen Welle erfasst wurde und drohte, ins offene Meer gezogen zu werden. Die zwei Kindermädchen sprangen hinterher, um Henry herauszuholen, doch auch sie wurden von der Strömung gepackt. Geistesgegenwärtig stürzten sich daraufhin Heidi und ihr Freund Martin Kirsten in die Fluten. Zunächst zog das Supermodel ihren Sohn an Land, danach erwischte sie noch eine der Frauen und hievte sie ebenfalls aus dem Wasser. Kurze Zeit später saßen alle geschockt aber wieder sicher im Sand.

„Leute sind es gewohnt, mich am Strand lächelnd in einem Bikini zu sehen. Ich habe die Fotos gesehen, und sie sehen viel schlimmer aus, als es an diesem Tag wirklich war. Ich habe getan, was jede Mutter tun würde“, erzählte Klum hinterher dem People Magazin.

Doch genau diese Einstellung zeigt, dass Heidi nicht nur ein weltweit erfolgreiches Topmodel ist, sondern auch eine Topmutter, die sofort zur Stelle ist, wenn ihre Kinder sie brauchen!

Weltrekord: Vier Reifen in 2,05 Sekunden

Sofort zur Stelle, wenn sie gebraucht werden: Das gilt auch für die Boxen-Crews in der Formel 1. Vor allem das Team von Red Bull hat beim Grand Prix Malaysia in Sepang gezeigt, dass sie dieses Motto perfektioniert haben. Nur 2,05 Sekunden haben sie gebraucht, um Mark Webbers Wagen mit vier frischen Pneus auszustatten. Bisher wurde die Bestmarke vom McLaren-Team gehalten, dass 2012 in Hockenheim für Jenson Buttons Boxenstopp 2,31 Sekunden benötigte.

Und dieser neue Rekord kommt nicht von ungefähr. Denn das Red Bull-Team trainiert hart für den perfekten Reifenwechsel: zweimal täglich ins Fitnessstudio, Videoanalysen, die zeigen, wo Verbesserungspotenzial besteht, und eine umfassende Aufstellungsstrategie, die immer wieder vom Computer neu ausgewertet wird.

Wer so viel Energie und hartes Training in den Boxenstopp legt, hat den Weltrekord ohne Zweifel verdient. Vielleicht übertrifft sich Red Bull in einem der nächsten Rennen noch mal selbst? Der Computer zumindest sagt, der schnellste mögliche Stopp läge bei 1,7 Sekunden. Man darf gespannt sein, wann die Crew diese Spitzenmarke erreichen wird.

Gewinner der Woche: Stadt Osterholz-Scharmbeck

Auch die Stadt Osterholz-Scharmbeck hat eine Spitzenmarke bei ihrem Rekordversuch erreicht: Wochenlang haben die Einwohner gepustet, gemalt und aufgefädelt, was das Ei hergab, um den Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde zu bekommen.

Die anfänglich gewünschte Zahl von über 5000 bemalten und an einer Kette hängenden Ostereiern wurde letztlich mehr als verdoppelt. Ganze 13.623 bunte Kunstwerke schmückten die 772 Meter lange Kette, die aufgrund des schlechten Wetters zunächst in einer Turnhalle zum Zählen ausgelegt wurde. Danach wurde das Gemeinschaftsprojekt in der Kaiser-Wilhelm-Eiche aufgehängt, wo sich die Bewohner in den nächsten Wochen an ihrem Werk erfreuen können.

Den bisherigen Rekord von 2500 Eiern haben die Osterholz-Scharmbecker damit eindeutig gebrochen. Wer so viel Gemeinschaftsgefühl an den Tag legt und wochenlang schuftet, hat sich die Rekord-Urkunde und den Titel Gewinner der Woche redlich verdient.

 

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