"Radio? Wozu soll das gut sein?" Immer wieder leisten sich Fachleute abenteuerliche Fehleinschätzungen.

“Radio? Wozu soll das gut sein?” Immer wieder leisten sich Fachleute abenteuerliche Fehleinschätzungen.

Dass Telefone, Autos, Computer oder Penicillin grandiose Erfolgsideen sind, ist heute jedem klar. Als sie erfunden wurden, erkannte jedoch längst nicht alle ihren Nutzen. Viele Experten leisteten sich krasse – und aus heutiger Sicht oftmals urkomische – Fehleinschätzungen. Wir haben die eklatantesten zusammengestellt. Man sieht, dass man den Rat  sogenannter Fachleute manchmal besser ignorieren sollte.

„Warum sollte irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen?

Ken Olson, Präsident der Digital Equipment Corp., 1977

„Das Radio hat keinen ersichtlichen kommerziellen Wert. Wer würde denn für Nachrichten bezahlen, die an niemanden bestimmten gerichtet sind?“

Ein potenzieller Investor über die Erfindung des Radios, 1920

„Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“

Thomas Watson, Chef von IBM, 1943

„640 Kilobyte sind genug für jeden.“

Bill Gates, Gründer von Microsoft, 1981

„Pasteurs Theorie von Bakterien ist lächerliche Fiktion.“

Pierre Pachet, Professor der Physiologie, 1872

„Wer zum Teufel will Schauspieler reden hören?“

Harry. M. Warner, Mitbegründer von Warner Bros. über Tonfilme, 1927. Nichtsdestoweniger brachte Warner Bros. Im gleichen Jahr den ersten Tonfilm heraus (The Jazz Singer).

„Computer der Zukunft könnten weniger als 1,5 Tonnen wiegen.“

Die Zeitschrift Popular Mechanics, 1949

„Die Aufregung um das Radio wird sich legen!“

Thomas Alfa Edison, Erfinder, 1920

„Die Leute werden es bald leid sein, jeden Abend in Sperrholzkisten zu glotzen.“

Darryl F. Zanuck, Gründer von 20th Century Fox, zur Erfindung des Fernsehens, 1930

„Computer sind nutzlos, sie können nur Antworten geben.“

Pablo Picasso, Maler, 1946

„Das Pferd wird bleiben, das Automobil ist lediglich eine Mode.“

Ein Manager der Michigan Savings Bank zu Henry Fords Anwalt, 1903. Der Jurist ignorierte den Rat, investierte 5000 Dollar in Ford-Aktien und verkaufte sie wenig Jahre später für 12,5 Millionen Dollar.

„Die Unseligen, welche derzeit das Radiohören erdulden müssen, werden bald einen anderen Zeitvertreib finden.“

H.G. Wells, Schriftsteller, 1928

„Für was soll das gut sein?“

IBM-Ingenieur über den Mikroprozessor, 1968

“Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden.”

Charles H. Duell, Beauftragter des US-Patentamts, 1899.

„Die Amerikaner brauchen vielleicht das Telefon, wir aber nicht. Wir haben sehr viele Eilboten.“

Sir William Preece, Chefingenieur der britischen Post, zu Graham Bell, als dieser ihm das Telefon vorgeführt hatte, 1896

„Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsgerät. Es ist grundsätzlich von keinem Wert für uns.“

Internes Memo im Telegraphenunternehmen Western Union, 1876

 „Flugmaschinen, die schwerer sind als Luft, sind unmöglich.“

Lord Kelvin, Präsident der Royal Society, 1895

„Ich bin froh, dass es Clark Gable ist, der auf die Schnauze fällt, und nicht Gary Cooper.“

Gary Cooper zu seinem Entschluss, die Hauptrolle in Vom Winde verweht abzulehnen

 „Nach Öl bohren? Sie meinen, in der Erde bohren, um Öl zu finden? Sie sind verrückt!“

Bohrarbeiter, die Edward L. Drake für das erste Öl-Bohr-Projekt anzuheuern versuchte, 1859. Im gleichen Jahr stieß Drake tatsächlich auf Öl.

„Wir mögen den Sound nicht und außerdem stirbt Gitarrenmusik sowieso gerade aus.“

Begründung der Decca Recording Co. die Beatles nicht unter Vertrag zu nehmen, 1962.

„Eine erstaunliche Erfindung. Aber wer sollte sie jemals benutzen wollen?“

US-Präsident Rutherford B. Hayes über das Telefon

„Der Weg zum papierlosen Büro ist genauso weit wie der zum papierlosen Klo.“

Heinrich von Pierer, Vorstandschef von Siemens, 2001. Die papierlose Toilette gibt es in Japan übrigens bereits seit den 1980er Jahren.

„Es gibt nicht das geringste Anzeichen, dass wir jemals Atomenergie entwickeln können.“

Albert Einstein, Nobelpreisträger, 1932

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