Hoch „Hannah“ bringt den Sommer zurück

Gewinner der WocheHaben Sie auch schon die Spekulatius und Lebkuchen entdeckt, die seit Anfang dieser Woche in den Regalen der Supermärkte stehen? Doch am Wochenende können wir die Gedanken, dass in wenigen Monaten der Winter naht, noch mal getrost beiseiteschieben und uns am Spätsommer erfreuen. Denn Hoch „Hannah“ bringt uns in den kommenden Tage angenehme Temperaturen von 25 bis 30 Grad, auch wenn es im Westen ab Samstag zu vereinzelten Schauern kommen kann. Vielleicht also die letzte Gelegenheit, die Tage im Biergarten zu genießen oder ins kühle Nass zu springen …

Weltrekord: Diana Nyad schwimmt von Kuba nach Florida

Auch die 64-jährige US-Schwimmerin Diana Nyad hat ihre vielleicht letzte Chance genutzt und den Sprung ins klare Meer gewagt: Zum insgesamt fünften Mal versuchte sie die Meeresstrecke zwischen Kuba und Florida ohne einen Schutzkäfig gegen Haie zu überwinden. Etwas, das selbst unter Extremschwimmern als unmöglich gilt.


Alle vorherigen Anläufe – das erste Mal wagte sie sich 1978 im Alter von 28 Jahren an diese Herausforderung – waren aufgrund von Wetterbedingungen, körperlichen Beschwerden oder Quallenangriffen gescheitert. Deswegen musste Nyad auch ihrer Lebensgefährtin Bonnie Stoll versprechen, dass dies der letzte Versuch wäre, für den die zwei Frauen sich aber nun umso mehr ins Zeug legten: Zwei Jahre lang wurde das Unterfangen geplant, eine spezielle Silikonmaske angefertigt, die den Quallenattacken vorbeugen sollte, ein Begleitboot mit Ultraschall ausgestattet, um die Haie auf Abstand zu halten und Sichtgeräte gebaut, mit dem Nyad auch nachts auf Kurs bleiben konnte.

Nach dieser perfekten Vorbereitung galt es nur noch die Daumen zu drücken, denn das Wetter konnte schließlich keiner beeinflussen. „Es war, als ob Mutter Natur diesmal gesagt hat, na gut, lassen wir sie halt durch“, sagte Bonnie Stoll.

Und so kam Diana Nyad am Montag nach 53 Stunden und 170 Kilometern Luftlinie vollkommen erschöpft am Strand von Key West in Florida an. Nach beinahe 40 Jahren hatte sie es geschafft. Sie hatte sich ihren Lebenstraum erfüllt und sich den Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde verdient.

Am Strand sagte Nyad dann zu der jubelnden Menge, sie habe drei Botschaften:

„Erstens: Wir sollten niemals aufgeben. Zweitens: Du bist niemals zu alt, um deine Ziele zu erreichen. Und drittens: Es sieht aus wie ein Einzelwettkampf, aber es ist ein Teamsport!“

Wer solche Strapazen auf sich nimmt, um sich einen Traum zu erfüllen und niemals aufgibt, obwohl es viele Rückschläge gab, der ist definitiv ein Gewinner der Woche.

 

Liam Payne rettet Freund aus den Flammen

Der 20-jährige Sänger der Boyband One Direction hat zwar in dieser Woche sein Apartment bei einer Gasexplosion verloren und ist somit wohl kein Gewinner der Woche, dafür ist er aber für seine Fans der absolute Held der Woche.

Das Drama ereignete sich am vergangenen Montag, als Liam Payne einige Freunde zum Barbecue eingeladen hatte. Er war gerade in der Küche, als sein Freund das Gas für die Heizlampe auffüllen wollte, wie ein Beobachter der britischen Zeitung Daily Mirror berichtete. „Es gab einen Unfall und der ganze Balkon ging in Flammen auf.“

Weiterhin soll es sich laut dem Bericht des Mirror um Paynes besten Freund Andy Samuels gehandelt haben, der bei dem plötzlich ausgebrochenen Feuer mehrere Brandverletzungen erlitt. Doch schlimmeres konnte durch das Eingreifen des One Direction-Stars verhindert werden. Denn dieser soll sofort zum Balkon gelaufen sein, um seinem Kumpel zu helfen.

Ein Fan schrieb beispielsweise auf Paynes Twitter-Profil: „Nicht alle Superhelden tragen Capes. Liam hat das heute bewiesen, als er seinen besten Freund vor dem Feuer rettete.“

In jedem Fall hat der Boyband-Sänger viel Mut bewiesen und ist auch hinterher mit seinen verletzten Freunden ins Krankenhaus gefahren, um diesen weiter beizustehen.

Gewinner der Woche: How Ridiculous mit Basketball-Weltrekord

Freunde – das sind auch die vier Jungs von How Ridiculous. Unsere dritten Gewinner der Woche. Denn die Australier haben in dieser Woche einen neuen Weltrekord aufgestellt, indem sie aus 98 Metern Höhe einen Basketball in den Korb warfen.

Dafür reisten sie extra ins niederländische Rotterdam, um den Ball vom Euromast Turm fallen zu lassen.

Doch dies ist nicht der erste Clou der Basketball-Artisten, die seit ihrer Kindheit miteinander befreundet sind. Seit 2009 halten sie die Welt regelmäßig mit ihren Balltricks in Atem und sind auf Youtube schon echte Stars geworden.

Aber die Australier machen das nicht nur aus Jux und Tollerei oder aus sportlichem Ehrgeiz – sie unterstützen mit ihren spektakulären Videos auch die gemeinnützige Organisation Compassion, welche sich um bedürfte Kinder kümmert. Dazu fordern How Ridiculous auch ihre Fans auf der Homepage auf – mit außergewöhnlichen Talenten gegen Kinderarmut zu kämpfen.

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