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Der beste Ratgeber zur Körpersprache

knvmmd.1157323Wenn man nicht gerade allein als Leuchtturmwärter arbeitet oder mit Kunden nur per Telefon Kontakt hat, gehört die Körpersprache zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln im Beruf. Eine überzeugende Körpersprache eröffnet ebenso Möglichkeiten wie Fachwissen oder erfolgreiches Networking. Wie man seine Körpersprache optimal einsetzen und trainieren kann, das erklären Tiziana Bruno und Gergor Adamczyk in ihrem gleichnamigen Buch.

Im ersten Teil des Ratgebers „Praxiswissen Körpersprache“ geht es darum, was Körpersprache überhaupt ist, wie man Signale erkennt und richtig interpretiert, und schließlich, wie man zugleich authentisch und überzeugend auftritt. Anders als manch anderes Buch zum gleichen Thema werden Beispiele nicht anhand von Zeichnungen illustriert, sondern mit diversen Fotos von zwei Schauspielern. Das lässt Gesten und Mimik weniger abstrakt erscheinen und sorgt zugleich für eine gewisse Herausforderung. Die Interpretation unterschiedlicher mimischer Nuancen ist nämlich mitunter erfreulich anspruchsvoll.

50 Übungen für eine bessere Körpersprache

Das auf 114 Seiten vermittelte Wissen erweist sich als tatsächlich praxistauglich. Sei es in der Klassifizierung verschiedener Körpertypen („Der Dominante“, „Der Genaue“, „Der Macher“, „Der Zwischenmenschliche“, „Der Schüchterne“) oder in der Analyse beruflicher Alltagssituationen (zum Beispiel, wenn Ihnen der Chef über den Weg läuft): Der Anwendungsbezug ist stets klar.

Gäbe das „Praxiswissen Körpersprache“ bereits einen überzeugenden Ratgeber ab, erweitern die Autoren ihr Buch sogar noch mit einem umfangreichen zweiten Teil. Dieses „Training Körpersprache“ umfasst 50 Übungen und einen Wissenstest.

Hier sind in erster Linie die praktischen Übungen interessant. Stets sind diese präzise formuliert und mit einer ungefähren Zeitangabe versehen. Mal drehen sich die Lektionen um die Schulung der eigenen Selbstwahrnehmung (#2 „Der innere Klima-Check“). Dann wiederum ist darstellerisches Geschick gefragt (#14 „Mit Statuen Emotionen formen“). Manchmal erscheinen einzelne Übungen etwas banal (#19 „Durchatmen“), an anderer Stelle eher albern (#28 „Silben mit dem Körper formen“).

Große Bandbreite an Tipps

Nicht jeder Leser wird mit jeder Übung etwas anfangen können. Sie bieten jedoch eine solche Fülle an Möglichkeiten, dass sich je nach Geschmack ein individueller Trainingsplan anfertigen lässt. Vor allem zeigen die Lektionen, wie groß die Bandbreite ist und dass es in erster Linie auf die Überwindung ankommt, die Muster der eigenen Körpersprache zu erkennen, zu hinterfragen und zu optimieren.

Körpersprache eignet sich damit zum Querlesen genauso wie für die gezielte Suche nach Lösungen für bestimmte Situationen im Beruf. Man kann eine Menge über Körpersprache im Allgemeinen lernen; und wer nur wissen will, wie er erfolgreich mit Kunden umgeht oder sich im Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck machen kann, findet im Buch ebenfalls leicht verständliche Trainingstipps. Wenn man nur ein einziges Buch zum Thema besitzen sollte, dann ist es dieses.

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  1. paula

    meine persönliche Meinung ist man sollte nicht jede Bewegung und Gestik auf die Waagschale legen natürlich ist ein ziemlich junger Mensch anders drauf als einer der gut Schauspielern kann (Personaler) am ende Zählt ob der sich beworben das auch kann und nicht schon imBewerbungsgespräch das KO System anwenden ,Perfektionnismus ist nicht jeden sein Ideal

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